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1 (1880) 1729 - 1835
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Felix in Düsseldorf.

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einmal auf ein Ratlihaus gernfeil würde und möchte so spre-chen, und ein Gelbschnabel schnauzte mich an, und mein Rockwäre so schabig, und ich wüsste eben auch garnicht, warumAlles besser klingen sollte und da wurde mir schlecht zuMuthe."

Nun musste aber erst gute Musik herbeigeschafft werden, da-mit die bessern Musiker auch etwas Ordentliches aufzuführenhätten. So bereiste denn Felix, wie er sich ausdrückte, seineRomainen," d. h. er fuhr nach Elberfeld, Bonn und Köln,kramte alle Bibliotheken durch und kam mit einem grossenSchatz altitaliänischer Kirchensachen nach Düsseldorf zurück.Unterdess aber hatten die Düsseldorfer für den Augenblickallen Sinn für Misereres von Allegri und Bai und Motteten vonOrlando Lasso und Pergolese verloren, und dachten au Nichts,als an den Kronprinzen von Preussen, nachherigen FriedrichWilhelm IV., der durch Düsseldorf kam. Ehrenpforten, Glocken-läuten, Kanonendonner und ein Diner waren die unvermeidli-chen Folgen. Aber Düsseldorf wollte auch ein Fest geben,und den Hauptgedanken dazu hatte Felix, in Erinnerung andas Musikfest vom Frühjahr vorher, angeregt: Israel in Aegyptenmit lebenden Bildern, von Bendemann und Hübner gestellt.Die Chöre waren noch in frischem Andenken, die Vorbereitungenalso verliältnissmässig einfach und wenig zeitraubend. DasFest ist in dem auf der vorigen Seite erwähnten Brief ausführlichbeschrieben.

Demnächst ging es wieder an die ernstere Arbeit. DieKirchenmusiken bekamen ein ganz anderes Anselm. Felixscheint sogar sich in diese, doch wesentlich katholische Seiteder Musik denn er ist sich darüber ganz klar, dass einewirkliche Kirchenmusik, das lieisst, eine solche, die integriren-der Theil des Gottesdienstes würde, im Protestantismus un-möglich sei so hineingedacht zu haben, dass er einen Augen-blick nicht übel Lust hatte, eine Messe zu schreiben, von derer meint,sie möchte werden, wie sie wolle, so würde esdie einzige Messe sein, welche wenigstens mit fortdauernderErinnerung an den kirchlichen Zweck geschrieben wäre."

Neben dieser Thätigkeit nahm nun aber eine andre,