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1830—1834.
unverheirathet, wahrscheinlich sehr reich, gewiss sehr ver-mögend. highly fashionable, verwandt mit den ersten FamilienSchottlands und von Seiten ihrer Brüder verschwägert mit bedeu-tenden Familien Londons, mit irgend einem der gewesenenKönige wahrscheinlich näher verwandt als ich mit Schani Wohl,einnächtigem König von Polen; *) die älteste von ihnen zeichnetund beschäftigt sich viel mit Bildern, von denen sie selbst melireresbesitzt; die zweite politisirt toryis tisch, die dritte, jüngste, nochrecht sehr angenehm hübsch, ist eine Enthusiastin, musikalischund treibt Deutsch. Felix hatte sie früher gekannt, mir abernie ein Wort von ihnen gesagt, und ich habe sie hinter sei-nem Rücken bei Mosclieles kennen gelernt. Das Glück ver-gönnte mir, sie mir sehr zu verbinden. Nicht etwa dadurch,dass ich mit Miss Margaret über Gemälde sprach (es leben dieGemälde, sie haben mir stets Genuss und Glück gebracht), son-dern wahrscheinlich mehr dadurch, dass ich ihnen erlaubte,mir den Eingang zu mehreren wichtigen und nicht Jedem zu-gänglichen Gallerien zu verschaffen, mich dazu selbst in ihremWagen abzuholen, dass ich mir gefallen liess, besondere Billetezu Ober- und Unterhaus von ihnen anzunehmen, und aussermehreren solchen Herablassungen meinerseits auch die besonders,dass ich mir eine Party gefallen liess, zu welcher sie micheinluden. Diese fiel zufällig auf den Abend des Montags, anwelchem zuerst mein Schienbein mitspielte; ich konnte dieSchmerzen nicht ganz verbergen, und da ich nun krank wurde,schrieben die guten Damen die Verschlimmerung ihrer Soiree zu,und wussten nun nicht mehr, was sie alles thun konnten. Siebesuchten mich persönlich in den ersten Tagen, was ich ihnen
*) Im sechzehnten Jahrhundert soll, so wurde die Geschichtein der Mendelssolmschen Familie erzählt, einer ihrer Vorfahren,Rabbi Saul, bei einer der periodischen Vacanzen und Successions-streitigkeiten der königlichen Republik Polen auf eine Nacht diepolnische Krone getragen haben. Abends wählten sie ihn gegeneine anstandige Erkenntlichkeit in baarern Gelde, und am anderenMorgen beeilten sie sich, ihn todtzuschlagen.
Etwas abweichend erzählt es W. Goldbaum in „ EntlegeneKulturen". Berlin 1877. A. Hoffmann. Seite 296 ff.