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1830—1834.
lond bezahlt habe, und dadurch eben so viel sehe, als durcheine von Petitpierre in Silber für zwei Thaler, das heisst sovielals ohne beide, das heisst nichts. Ich weiss daher auch vonallen Schönheiten, in welche sich Felix im Morgenconcert sum-marisch verliebt hat, Nichts, als dass sie alle Hüte aufhattenund den ganzen innern Raum des Saales einnahmen; es warendrei bis vierhundert Venüsse auf einen Klump. Cramer spieltrein, fein, weich und sehr gebildet; sein Concert war nichtsehr bedeutend, aber hörte sich angenehm.
Geschwinder als die Dampfboote auf dem Fluss und diePferde in den Strassen, reimen hier die Guineen aus der Ta-sche; es ist kein Halten darin, und ich erstaune selbst überdie Ruhe, mit welcher ich sie aus der Börse in den grossenSchlund hinabgleiten sehe, aus welchem sie nie wiederkehren;was ist so ein pauvrer Berliner für ein Narr! Für das, wasich hier verfahren habe, kaufe ich das ganze Berliner KremserFuhrwerk. Ich bin aber auch geizig auf Mord. Ich lasse mirhier keinen Faden machen, und lüge mich mit meiner grünenPerrücke (denn auch 'die Eurige, o Hensel und Fanny, siehtmehr der eines Flussgottes, als der eines lionneten Sterblichenähnlich) ruhig durch, obgleich der zweite Hairdresser bereitsalle englische Schmähworte auf dieselbe an mir verschwendet:ich tliue aber, als verstände ich es nicht, und antworte„very well."
Erwartet am Sonntag keinen Brief von mir; ich schreibewa hrscheinlich erst heute über acht Tage, und will diese Wochenun benutzen, Mehreres zu besehn. Ich glaube zwar kaum,dass mich z. B. die Brauereien oder das Parlament sehr inter-essiren werden; ich denke mir ein Bierfass so gross wie derMontblanc und eine Schöpfkelle wie das Heidelberger Fass;mehr wird es doch nicht sein; und da ich die M. P's.*)weder seilen noch verstehen kann, so könnte ich mir auchleichter ihre Bilder kaufen und ihre Reden selbst machen,oder in der Staatszeitimg lesen. Aber man muss doch etwassehen."
*) Parlamentsmitglieder.