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1 (1880) 1729 - 1835
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Düsseldorfer Musikfest.

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dazu nacli Düsseldorf und wir haben in einer ganzen Reihevon Briefen von ihm an seine Frau einen ausführlichen Be-richt über das Fest und eine sich daran schliessende Reisevon ihm und Felix nach England. Einiges aus diesen Briefenmöge hier eine Stelle finden.

Düsseldorf, den 22. Mai 1833.

Da Du erst ganz vor Kurzem Voltaire's Romane gelesenhast, so wirst Du Dich erinnern, mit welchen Vorsätzen derweise Memnon des Morgens ausging und wie consequent ersolche bis zum Abend ausgeführt hatte. Nun bin ich zwarnicht der weise Memnon, aber doch der Sohn des weisen Men-delssohn, und da ich Felix aufgetragen hatte, mir eine Woh-nung teile quelle zu besorgen, wenn ich sie nur bezahlte, diessei eine conditio sine qua non so folgt ganz natürlich daraus,dass ich jetzt bei Herrn von Woringen Vater in einem seinerschönsten Zimmer wohne, eben bei ihm zu Mittag gegessenhabe und jetzt, da ich mich hinsetze zum Schreiben, mir deralte vierundsiebenzigjährige Präsident selbst eine Karaffe frischenWassers aufs Zimmer bringt, seine Bedienten oder Mädchenhabe ich noch nicht mit Augen gesehen. Die Sache ging sozu: Ich fuhr in fürchterlicher Hitze, müde und sehr herunter,auf Düsseldorf zu, bemerkte ein Gebäude, welches ich nachder Beschreibung für den Musiksaal hielt, als mich Jemandsehr freundlich grüsste und auf den Wagen zuging. Ich lassehalten, kenne den Mann nicht und sage daher ganz getrost:Guten Tag, Herr von Woringen!" denn kein anderer mirunbekannter Mensch konnte mich in Düsseldorf kennen, alseben dieser. Er erzählte mir, Felix habe in keinem, einzigenWirths- oder Privathause mehr ein Logis für mich findenkönnen und ich miisste schon bei seinem Vater wohnen. Ichschlug dies beharrlich ab, er aber blieb noch beharrlicher dabeiund sagte unter anderm, das Zimmer, welches Felix meinembestimmten Wunsche nach doch einstweilen genommen, sei ineinem schmutzigen Hause etc. Nun war ich selbst soschmutzig von dem fürchterlichen Staube der beiden letzten