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1 (1880) 1729 - 1835
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1830-1834.

Paris, 21. Juli 1830.

Das sicherste Mittel, welches ich his jetzt aus meinemAufenthalt hier gezogen hahe, ist, dass die Frauen sehr vielweiss und sonstige einfache Farben, nur die jungen Mädchensehr viel Rosa mid alle insgesammt sehr vernünftige Kopf-tracliten tragen, und auf keine Weise so lächerlich angezogensind, als es unsere Modejournale berichten und unsere Frauenpflichtschuldigst nachahmen. Ich kann alle meine geliebtenund verehrten Landsmänninnen, alt und jung, gross und klein,versichern, dass die sicherste Weise, dem gewünschten PariserIdeal gleichzukommen, Einfachheit in Farbe und Schnitt ist,und dass eine Berlinerin, welche mit Gigots, Imbücile, unsernLocken und Hüten hierher käme, kein einziges Vorbild undauch gewiss keine einzige Nachahmung finden würde. Ver-diene ich Geld hier, so bringe ich Euch einen äclit elegantenPariser Anzug, damit Ihr Euch schämen und kleiden lernt; ichärgere dann unsere ganzeelegante" Welt pauvres gens dunord, auxquels on n'envoie que le rebut ich habe es immergeahnt und gesagt.

Im Museum war ich schon mehreremal. Es sind noch immerdie alten herrlichen Bilder, aber es sind leider nicht mehr dienämlichen Augen, mit welchen ich sie betrachte: fast noch niehat mich die Abnahme meiner Sehkraft so geschmerzt; dochist die Erinnerung alter Liebe, alten Genusses noch lebendiggenug in mir, um das Eindringen schlechter Gesellschaft indiese Götterversammlung auf das bitterste zu empfinden. Imersten Theil der Gallerie, in der Ecole frangaise, hat man,wahrscheinlich um leeren Platz auszufüllen, alle Davids, Brutus,Horazier, Sabinerinnen, Leonidas, Beiisar und einen schauer-lichen Paris mit der Helena, alle Girardets Endymion, Siind-fluth (welche mir einmal im Luxemburg gefallen, hier aber ganzunerträglich geworden), Einnahme von Cairo, kurz den Teufelund seine ganze Familie hingehängt; glücklicher Weise istdiese Barbareninvasion bis jetzt nur bis zum ersten Achtelungefähr der Gallerie gelangt, und lässt man sich von diesenUngethümen nicht abschrecken, so kommt man endlich aufgeheiligten Boden. Schön ist die Menge Arbeitender zu sehn,