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1 (1880) 1729 - 1835
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Felix in England 1829.

mich mit Lob und Komplimenten, ich ging auf dem Orchesterumlier und musste an zweihundert verschiedene Hände schüt-teln es war einer der glücklichsten Momente meiner Er-innerung, denn alle die Fremden waren mir in einer halben Stundezu Bekannten und zu Befreundeten umgewandelt. Der Erfolgnun gestern Abend im Concert war grösser, als ich ihn mirje hätte träumen lassen. Man fing mit der Symphonie an;,der alte J. Cramer führte mich an's Ciavier, wie eine jungeDame, und ich wurde mit laut und lange anhaltendem Beifallempfangen. Das Adagio verlangten sie da capo, ich zog vor,mich zu bedanken und weiter zu gehn, aus Furcht vor Langer-weile ; das Scherzo wurde aber so stark noch einmal verlangt,,dass ich es wiederholen musste, und nach dem letzten applau-dirten sie fortwährend, so lange ich mich beim Orchester be-dankte und hands sha7cte, bis ich den Saal verlassen hatte."

Fanny an Klingemann.

Berlin, 4. Juni 1829.

,, Sie werden es nicht missverstehen, wenn ich Ihnensage,, dass Felixens Erfolg mich nicht überrascht, nicht ver-blendet oder erschüttert hat, dass ich überhaupt, was ihn be-trifft, einen an Bornirtheit grenzenden Prädestinationsglanbenhabe; das Alles ist schön und gut und so ein Brief wie seingestriger und Ihr heutiger ist doch eine unendliche Freudeund eine ebensolche ist's, zu sehen, dass Sie ihn genau sohätscheln und verziehen, wie icli's wünsche und Sie in einem(wenn mir recht ist, ziemlich jämmerlichen) Briefe darum bat.Nun abermals eine kleine Bitte: Felix erhält mit nächster Ge-sandtschaftsgelegenheit ein Päckchen, kleine Sentimentalitätenund Entfernungsanstalten enthaltend. Sein Sie so freundlichund bringen es ihm selbst und sehen zu, dass es ihn in guterLaune antreffe, und sollte ihm gerade ein Notenschreiber odereine Fliege Verdruss gemacht haben, so behalten Sie's lieberzurück bis auf einen besseren Tag. Ach! bester Klingemann,je mehr Sie seine Anwesenheit empfinden und das Leben, daser überall hinträgt, je mehr müssen Sie begreifen, wie wir