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1 (1880) 1729 - 1835
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Felix in England 1829.

sclieltend und ihn endlich Montag Mittag fragend, oh man nunendlich London sehen könne, worauf er gleichgültig erwiderte,dass wir vor Dienstag Mittag nicht daran zu denken hätten,dann aber, um auch von der Lichtseite zu sprechen, gesternAbend den Mondschein auf dem Meere, und viele Hundertevon Schiften um uns herumschleichend, heute früh die Fahrtauf der Themse, zwischen grünen Wiesen, rauchigen Städten,mit zwanzig Dampfbooten um die Wette rennend, alle Kähnebald überflügelnd und endlich der fürchterlich massenhafte An-blick der Stadt! Meine Ideen sind noch so ungeordnet, wiedie vorige Phrase, und ich schreibe diesen Brief nur, um Dichvon meiner glücklichen Ueberfalirt zu benachrichtigen, drummach auch weiter keine Ansprüche daran; ich will sogleichnach Berlin schreiben, weil eine Post über Rotterdam in vierTagen da ankommt, muss auch nach meiner Wohnung gehen(denn ich sitze hier noch in Klingemann's Stube, den Geschäfteabhalten, sich eigenhändig zu empfehlen), muss Mosclieles auf-suchen, der mich erwartet, muss zu Mittag essen, was ich.seit drei Tagen nicht getlian habe (o ich hm sehr elend), mussmich rasiren lassen, kurz, muss erst wieder Menschengestaltannehmen. Aiif Wiedersehen."

Felix.

London, 25. April 29.

Es ist entsetzlich! Es ist toll! Ich hin confus und ver-dreht! London ist das grandioseste und complicirteste Unge-heuer, das die Welt trägt. Wie kann ich in einen Briefzusammendrängen, was ich in drei Tagen erlebt habe ? Kaumweiss ich mich noch der Hauptsachen zu entsinnen und dochdarf ich kein Tagebuch führen, sonst würde ich wieder etwasweniger erleben müssen; das will ich aber nicht, sondern Allesmitnehmen, was sich mir darbietet. Es geht um mich herumwie in einem Strudel und dreht sich und reisst mich fort, imletzten halben Jahre in Berlin habe ich nicht so viel Contrasteund so viel Verschiedenes gesehen, als in den drei Tagen. Abergeht nur einmal von meiner Wohnung rechts ab Regent Streethinunter, seht die glänzende, breite, mit Säulenhallen besetzte