Abschiedsbrief an Felix.
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und eine nicht genug zu berücksichtigende Artigkeit vomHimmel, dass Du Du bist und so möge es denn bleiben. —
Was Dich, und wärest Du eben spleenisch trotz dembesten Engländer, zum Lachen bringen muss, ist, dass dieMilder gestern Deine Arie mit mir im Nebenzimmer probirteund sehr entzückt davon ist, — dass ich sie ihr aber dennochpunktiren soll. Giebt es etwas Tolleres ? Ich fand die Zu-muthung lächerlich genug, werde sie aber dennoch erfüllen,da ich an der Handschrift der Partitur untrüglich erkannthabe, wie Dir die Sache zum Halse herauswuchs.
Ich adressire den Brief an Dich, o Beckchen, damit Du,im Falle er Felix nicht mehr trifft, damit verfahren mögest,wie Du meinst. —
Tausend Griisse an Vater von mir und Mutter, die in denGarten gegangen ist, um es grün werden zu sehen. Ach!dass man das Alles jetzt ohne Dich (ich meine Felix) gemessensoll!" ■—
Fanny.
London, 21. April 1829.
Liebster Vater und liebstes Beckchen!
„Soeben in London glücklich angekommen, will ich nichtsAnderes eher thun, als Dir von meiner Ankunft sogleich Nach-richt zu geben. Unsere Fahrt war nicht schön und sehr lang,denn wir sind erst heute (Dienstag) um 12 Uhr im C'ustom-house gelandet, von Sonnabend Abend bis Montag Nachmittaghatten wir den Wind entschieden entgegen und solchen Stimm,dass die ganze Schiffsgesellschaft seekrank wurde; wir mussteneinmal des dicken Nebels wegen, ein andermal, um die Maschinein Ordnung, zu bringen, einige Zeit still liegen; noch vorigeNacht mussten die Anker an der Mündung der Themse ge-worfen werden, um nicht auf andere Schiffe zu stossen; dazunimm, dass ich von Sonntag früh bis Montag Abend mich vonOhnmacht zu Ohnmacht schleppte, vor Ekel an mir selbst undan allen Uebrigen auf Dampfschiff, England und namentlichauf meine Meeresstille fluchend, den Aufwärter nach Kräften