Hausaukauf.
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Fenster salien nach dem Garten hinaus, in blühende Flieder-büsche, in Alleen schöner alter Bäume, das Weinlaub dieScheiben umrankend — und für alle Jahreszeiten hatte sieandere grosse Vorzüge: namentlich die vollständige Buhe undStille; durch den grossen Hof und das hohe Vordergebäudewurde jeder Ton von der geräuschvollen Strasse abgeschnitten;man lebte wie in der tiefsten Einsamkeit des Waldes und wardoch nur 100 Schritt von der Strasse entfernt. KeinVis-a-vis als die herrlichen Bäume des Gartens, mit lustigzwitschernden Vögeln und keinen Miether über, unter oderneben sich; nach dem Strassenlärm tiefste, fast ländliche Stilleund Abgeschlossenheit und vor den Fenstern das Grün der Bäume.Das Schönste an der Gartenwohnung war der grosse, in derMitte gelegene Saal. Derselbe fasste mehrere hundert Men-schen und bestand nach dem Garten zu aus lauter zurück-schiebbaren Glaswänden mit Säulen dazwischen, sodass er ineine ganz offene Säulenhalle zu verwandeln war. Wände undDecke, letztere eine flache Klippel bildend, waren in etwasbarocker aber phantastischer Weise mit Frescobildern geziert.Hier war das eigentliche Lokal, wo die Sonntagsmusiken ihrevolle Ausdehnung gewinnen sollten. Man genoss aus ihm denUeberblick über den 7 Morgen grossen, parkartigen Garten,der bis an die Gärten des Prinzeli Albreclit reichte und, einUeberrest des Thiergartens, der sich noch zu Friedrichs desGrossen Zeiten bis hierher erstreckt hatte, einen grossen Reich-thum der schönsten alten Bäume besass. Ueber den beabsich-tigten Ankauf dieses Grundstücks schrieb Lea an Hensel nachRom (1. Februar 1825): „Ist es Ihnen nicht auch überraschendgewesen, dass mein Mann ernstlich damit umgeht, sich hierdurch Kauf anzusiedeln? Das Grundstück, aus dem etwas sehrSchönes werden kann, lockte ihn freilich. Das Haus ist zwarganz so verfallen und vernachlässigt, als es bei vielen Besitzern(die v. d. Reck'sche Familie), die nie eines Sinnes werden undnie Gememgeist haben, stets der Fall ist, und es muss vielverwandt werden, um es nur in wohnbaren Stand zu setzen.Der Garten ist aber ein wahrer Park, mit herrlichen Bäumen,einem Stück Feld, Rasenplätzen und einer höchst angenehmen