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Die Schweizer Reise.
herrlichen Sclmeegebirge des Oberlandes und freue Dich, wiewir alle, die Dich lieben, Deines Daseins. Gott erhalte Dich,mein brauner Felix! —
Du, meine liebste Fanny, solltest wohl einen eigenen Briefhaben, der Deine hätte es verdient. Du hast aber Besseres zuthun, als mich zu lesen. Wie musst Du's Deiner lieben Mut-ter danken, dass sie sich zu dieser Reise entschlossen, und wieden Vater lieben dafür, dass er sie veranstaltet. Sei doch nurrecht froh und glücklich, und gelingt es Dir nicht, eigentlichlustig zu sein, so tröste Dich mit Göthe's Ausspruch: „Auchdas Leben bedarf dunkler Blätter im Kranz." Geniesse rechtfroh und unbefangen, ohne Dich zu sehr zu quälen, ob Du esauch gehörig benutzest. Bei einem so trefflich vorbereitetenSinn, wie der Deine, kommt das eigentliche Resultat einerReise später, wie die Wirkung einer Badekur. — Gott erhalteDich gesund und froh.
Wie gern hätte ich Dir für diese Reise so ein lächerlichesKleid geschickt, wie man es diesen Sommer in Paris trägt. Essind sehr weite, faltige Fnhrmannshemden, Blouse genannt, diegrade so wie jene oben am Halse und auf den Schultern mitbunten Stickereien verziert sind und gar kerne Form haben,sondern von einem ledernen Gurt unter der Brust festgehaltenwerden. Du hast Dich mir aber als so korpulent geschildert,dass ich nicht den Muth hatte. Fanny Sebastiani trägt diesesUmstandes wegen auch kein solches Ding, denn bloss Kinderoder Nymphen - Gestalten sehen erträglich darin aus.
Habe ich doch über allem Schwatzen keinen Raum, Dich,mein dreimal glücklicher Altvater, auch nur zu begrüssen.Nun bist Du ja recht in Deinem Element, wie Abraham derErste an der Spitze Deiner zahlreichen Familie durch das Landziehend! Und wenn ich nun denke, dass Du auch gar keinenGrund zu irgend einer Beunruhigung zurückgelassen hast, son-dern mit Deinen Augen über Alles wachen kannst, so bin ichbeinahe so froli, wie Du es sein musst. Nun, Gott behüteDich und die liebe Caravane." —