Bückkehr nach Deutschland.
123
Copie nalim nahezu 4 Jahre in Anspruch; sie begann mit ei-ner gründlichen Beinigung des Originals, hei der eine Masseunter einer Kruste von jahrhundertaltem Schmutz verstecktgewesener Details zum Vorschein kamen. Das Bild hat imBapliaelsaal in Sanssouci seine Stelle gefunden.
Ausserdem beschäftigte ihn ein grosses eigenes Bild „Chris-tus und die Samariterin", das in den Besitz des Königs vonPreussen überging.
Nach fünfjährigem Aufenthalt verliess Hensel Italien, dasihm trotz seiner Selmsucht nach Deutschland sehr lieb gewor-den war, und das er stets als sein zweites Vaterland betrach-tete. In einem kleinen zweirädrigen Wägelchen, wie man esin Italien zu schnellen Beisen brauchte, eilte er, ohne Unter-brechung Tag und Nacht fahrend, über die Alpen, dann aufdie schnellste Weise nach Berlin. Er wurde belohnt; Fannywar noch frei; auch sie hatte ereignissreiche, für ihre Ent-wickelung wichtige Jahre erlebt.
Wir verlassen hier den Lebenslauf Hensels dessen Fort-setzung sich weiterhin dem der Familie Mendelssohn Bartholdyanschliessen wird.