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1 (1880) 1729 - 1835
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Sommeraufenthalt bei Paris.

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bjnerin haltend, die jedem Fürsten und Grafen den Hals um-drehen möchte, sich mit den besten Gründen gegen meinenLiberalismus vertheidigen. Wie sehr bedaure ich, dass ichIhren Brief nicht allen denen hier verständlich machen kann,die meinen vermeintlichen Hang zu den Ultra's tadeln. Eigent-lich sind aber beide Beschuldigungen gewissermassen begründet,denn ich mache es wie Praxiteles mit seiner Venus, ich nehmevon jeder Parthei was mir gefällt, und bilde mir daraus soeine Politik fürs Haus, zum eigenen Gebrauch; zu dieser ge-hört es aber auf keine Weise, persönlichen Werth in höherenStänden nicht gelten zu lassen. Gute, gebildete, geistreiche Men-schen sind selten, aber gewiss haben bis jetzt die höherenKlassen, schon durch ihre Sicherheit im Leben einen Schrittvor uns anderen voraus; freilich geschieht es auch wohl, dasssie eben auf diesem Punkt stehen bleiben, und garniclit umhersehn, wer an ihnen vorübereilt, sondern sich noch immer dieErsten dünken."

Nach diesen langweiligen Wintern war es denn freilicheine Erholung, wenn sie in den Sommern wieder aufs Land,in die Einsamkeit gingen, und Henriette geniesst es mit echtdeutschem Sinn:Ich bin," schreibt sie 1821,seit 3 Wochenmit Fanny auf dem Lande, zwar in der völligsten Abgeschie-denheit, aber auch im ungestörtesten Genuss des poetischestenFrühlings, den wir noch erlebt! Alles, was man in spanischenBomanzen von Blumen, Vogelgesang, blinkendem Tliau undfunkelnden Sternen liest, das haben und gemessen wir in ganzerFülle! Wir bewohnen ein kleines freundliches Landhausvon duftenden Gewächsen und schattigen Bäumen umgeben,es liegt nah genug an der Seine, dass wir bald die reizendenUfer zu unserm Spaziergang wählen, bald auf dem Fluss selbstden Sonnenuntergang erwarten. Rechnen Sie nun dazu, Liebe,dass ich in diesem Augenblick vielen sehr unangenehmenFamilienscenen in Paris entgehe, dass Fanny sich in dieserEinsamkeit nicht missfällt, und Sie werden es gerne glauben,dass ich kaum einen andern Wunsch noch habe, als mit Ihnenund Euch allen, die Ihr mir so lieb seid, mein Vergnügentheilen zu können. Ich breche keine Blume, ohne an mein