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1 (1880) 1729 - 1835
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Ihr RomanFlorentin"

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ein Riese in ein Kinderbettchen zu passen, und ginge es nachihr, so machten sie es wie Götz von Berlichingen, der dieFeder nur ansetzte, um von der Arbeit des Schwertes auszu-ruhen. Sie sagt das dem Freunde Schleiermacher ganz dreistund offen, und wenn man andere Stellen ihrer Briefe liest, sostellt man sich leicht vor, wie oft sie mit herzlichem Lachendie überfemen Reflexionen Schleiermacher's unterbrochen, oderFriedrich's transcendentale Ironie über den Haufen geworfenhaben wird, und wie sie dann ganz gewiss in beiden Fällengegen die beiden wunderlichen Männer Recht hatte."

Geschriftstellert musste nun einmal im Schlegel'schen Kreisewerden, und so machte sich denn Dorotliee neben anderen Arbeitenauch an einen Roman,Florentin". Haym sagt über denselben:Nicht etwa, dass sie ein Seitenstück zur Lucinde zu liefernWillens gewesen wäre! Jeder Gedanke, sich mit demgött-lichen Friedrich" auf eine Linie stellen zu wollen, würde ihrohne Zweifel wie ein Majestätsverbrechen vorgekommen sein.Der Verfasser der Lucinde war in ihren Augen ein Künstler;ihr war es genug, wenn es ihr gelang, ihm Ruhe zu schaffenund in Demuth als Handwerkerin Brod zu verdienen, bis erselbst es könne. Es war ein kindischer Triumph für sie, dasssie die Erste gewesen, die zur Zufriedenheit des Meisters Wil-helm einige Stanzen zu Stande gebracht, die sie ihrem Florentinin den Mund legte. Mit klopfendem Herzen und erröthendenAngesichts schickte sie die Aushängebogen des Romans, alsendlich ein erster Band im Herbst 1800 fertig geworden, anSchleiermacher, und alles Lob der Freunde konnte ihre beschei-dene Meinung nicht ändern. Sie fuhr fort, sich ihrer blauenStrümpfe ganz ernstlich zu schämen und über die vielen rothenStriche zu lächeln, die ihr Manuscript sich hatte gefallen lassenmüssen, weilimmer der Teufel an den Stellen regierte, woder Dativ oder Akkusativ regieren sollte." Das Liebste undBeste an dem Buch war in ihren Augen doch der Name Fried-rich's, der sich auf dem Titel als Herausgeber genannt hatte,und die beiden an sie gerichteten, auf sie bezüglichen Sonettedesselben. Sie hätte sich immerhin ein wenig mehr auf denhumoristischen Taugenichts einbilden dürfen, denn Roman gegen