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Der Urstamm der Hohenzollern und seine Verzeigungen
Entstehung
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lichen und gräflichen Hänser noch höchst selten nach ihren Wohn-(Burg-)Sitzen, eine Sitte, welche noch im 11. Jahrh. bei weitem nichtallgemein war °^). Und der durchgängige Gebrauch von Geschlechts-wappen findet sich selbst bei Grafenhänsern nicht vor der erstenHälfte des 13. Jahrh. Dies alles macht es dem Forscher nichtselten unmöglich, erschwert es ihm mindestens sehr, die Ahnen vonim 11. oder 12. Jahrh. erstmals mit einem Geschlechtsnamen auf-geführten Grafen, Dynasten oder edelfreien Herren mit Sicherheitoder nur großer Wahrscheinlichkeit weiter hinauf zu verfolgen, be-ziehungsweise aufzufinden. Dazu kommt noch die Dürftigkeit dergenealogischen Angaben in den Quellen des 19. und 11. Jahrh.,es sei denn ein Haus habe ein Kloster gestiftet, dessen Gliederans Dankbarkeit oder Klugheit Näheres über die Stifter-Familie,wenn auch nur auf Überlieferung beruhend, aufgezeichnet haben *).Die Stiftung der meisten älteren Klöster Schwabens fällt, vonSt. Gallen, Reichenauu. a. abgesehen, aber erst in diezweite Hälfte und vornehmlich in den Schluß des 11. Jahr-hunderts ^).

Wenn nun auch bis dato nicht die geringste Notiz davon, werder Vater der obgenannten 1961 gefallenen Ahnen der Hohenzollerngewesen, noch weniger davon, welchem Geschlechte derselbe ange-hört hat 555), aufgefunden worden, so haben wir es doch unternommen,

5) Wir erinnern in dieser Beziehung an die schwäbischen Klöster Hirsau,Blaubeuren und Zwiefalten, in deren Stiftungs - Geschichte unsNachrichten über die ältesten Grafen von Calw, Tübingen, Achalm,U r a ch und Fürstenberg überliefert sind.

55) Die Stiftung der Klöster St. Märgen iin Breisgau, Kirchbergund Reuthin (im Königreich Würtemb.) ging von Seitenlinien des Grafen-hauses Zollern aus, und die von ersterein fallt in das zweite Jahrzehnt deszwölften, diejenige der andern zwei in die Mitte des 13. Jahrh. Das Nonnen-kloster Stetten am Fuße des Zollerberges wurde zwar von dem schwäbi-schen Hauptstamm der Zollern, aber erst in der zweiten Hälfte des soeben ge-nannten Jahrh. gestiftet, daher wir über die Ahnen des Stifters daraus nichtserfahren.

55») Auch die besten bis in unsere Tage herunter aufgestellten Stamm-tafeln des Hauses Hohenzollern mußten sich damit begnügen, mit den genann-ten zwei Ahnherren zu beginnen, ohne irgend eine Andeutung ihrsS Herkommenszu geben, von denjenigen gar nicht zu reden, welche die älteren fabulistischenhohenzollerischen Historiographen wie sie meinten »ncl rnnsorein Zloriurn« des