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Der Urstamm der Hohenzollern und seine Verzeigungen
Entstehung
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Haber 746 mit dem Leben gebüßt^) hatte und Lantfrid II.abgesetzt war, der Frankenkönig Pippin dem Herzogtum Alaman-nien auf länger als 150 Jahre ein Ende. Es wurden nach dembekannten Grundsatz »äUüäs st iuipsea« alsdann über die ausdeu ältesten Zeiten herrührenden einzelnen Gaue, in welche das-selbe zerfiel, Grafen als königliche Beamte gesetzt ^), deren Amts-thätigkeit Sendgrafen zu kontrollieren hatten. Das gestürzte Her-zogsgeschlecht blieb aber im Besitz seiner sehr zahlreichen Erbgüterin dem Lande.

Und nachdem Karl der Große, Pippins ältester Sohn, sich771 mit der schönen Hildegard vom Geschlechte der vorma-ligen Herzoge von Alamannien vermählt, hatten sich die Nachkömm-linge der letzteren auch Karls besonderer Gunst zu erfreuen. Mantrifft nämlich in den achtziger Jahren des achten Jahrhundertsvier derselben zugleich im Besitz vou Grafenämtern eben in demgroßen alamannischen Landstrich, welcher von ihrem Urahn denNamen Bertoldsbar erhalten. Die Namen Berchtold, Birtilound Pirihtilo, welche drei derselben trugen, weisen dieselbenjedenfalls dem Geschlechte desselben zu. Gerold, Graf desNagoldgaues, aber, der vierte der fraglichen Grafen, ist derHildegard Bruder gewesen und als berühmter Waffengefährteseines kaiserlichen Schwagers in den weitesten Kreisen bekannt ge-worden. Und wenn eben dieser Gerold im Jahr 786 an dasKloster St. Gallen eine sehr reiche Schenkung von Gütern machte,so ersehen wir daraus den damals noch sehr ausgebreiteten Grund-besitz seines Geschlechts in der alten Bertoldsbar, und es ist fürunsere Aufgabe von Interesse, die Ortschaften kennen zu lernen, indenen die geschenkten Güter gelegen. Dieselben sind nach ihrenheutigen Namen folgende: Dunningen (K. W. O.A. Rotweil),

*) Des Treubruchs angeklagt wurde Teutbald mit seinem Anhang aufdie uralte Gerichtsstätte bei Cannstatt vorgeladen, da nebst den Seinigenmeuchlings überfallen, gebunden und enthauptet.

Später, nachdem das fränkische Herrscherhaus mit hervorragendenedlen alamannischen Geschlechtern Familien-Verbindungen angeknüpft ss. untensund das Regiment der Karolinger seine alte Strammheit verloren hatte,findet man allerdings Grafen, welche mehrere Gaue bez. Grafschaften untersich hatten.