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[Hauptband] (1884)
Entstehung
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v. Richthofen müsse hiervon 10 Abschoß, sowie Kammer-Kanzlei-Gebühren mit 3 Gr. vom Thlr. für diese 10 Abezahlen, wie letztere auch von ihm eingezogen seien, alser vor einigen Jahren das Gut Hageboeck im Mecklen-burgischen gekauft habe. „Die Kammer besorge, daß der-selbe in dem gegenwärtigen neuen Abschoß-Falle bei seineinHange, den ihm gewordenen Befehlen die Paritions-Leistungzu versagen, sich zu deren Bezahlung wohl nicht gütlichverstehen dürfte."

1802.

Breslau 9./2. v. Richthofen bittet den Minister um Befreiung vonder Stellung der Caution ä 16,580 Fl. und Herabsetzungder Kammer-Gebühren von 1632 Thlr. auf 500 Thlr.,sowie 3 monatliche Fristerstreckung; er habe kein Geldexportirt, da er in Breslau gezahlt habe, beabsichtige, daer als 70jähriger Mann nicht Malitsch und Dobraslowitzzugleich bewirthschaften könne, letztere Herrschaft baldigstwieder zu verkaufen; die Gebühren bildeten zwar purteirrgulurii der Kgl. Bedienten, seien aber für sie ein unsichererFond, „da schwerlich sich so leicht ein Thor wie er findenwerde, der so handele als er nun gehandelt habe", da erden Preis von Zeit zu Zeit aus den Guts-Revenüen hätteleisten können.

Breslau 10./2. 3 monatliche Frist bis 10. Mai gewährt.

Glogau 25./3. Kammer-Kanzlei trägt vor: Der zc. v. Richthofenhabe an Gebühren „1632 Thlr. 13 Sgr. 9 Pf. incl.der Siegelgelder und des Oonesurs ä. 2 xrooent für dieCanzley-Diener zu entrichten. Mit pflichtschuldigster Geduldwird die Kammer den Ablauf dieses mit den: 10. May er.zu Ende gehenden Termins abwarten. Sie besorget abernicht ohne Grund, daß der Baron v. Richthofen auch als-dann die Zahlung nicht leisten, sondern durch gewohnteWinkelzüge solche noch länger zu verzögern oder ganz zuentziehen suchen werde. Diese Besorgniß veranlaßt unsim Nahmen sämtlicher Sportel-I'sroixisntsn Euere Hoch-gräfl. Exe. zu bitten, daß erwähnte Gebühren nach Ablaufdes Termins sofort und ohne auf irgend einige Einwen-