Druckschrift 
[Hauptband] (1884)
Entstehung
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Nachträge und Berichtigungen.

(Abgeschlossen Anfang October 1884.)

Zu Seite 42, Zeile 6 von unten. Die Angabc, daß Sebastian Faber oderSchmidt zu Lutheri Zeiten in Wittenberg studirt, bestätigt dasuouäöinias Vitsdsrg'snsis ud u. (Ar. NOII nsgns u.UOI.X", herausgegeben von C. E. Förstemann (Leipzig 1841),welches bezeugt, daß im April 1534 unter dem Rektorat des Se-bald Münsterer als Student der Universität Wittenberg inscribirtworden ist:Lsdustiunus Lobruicit VuittsiudsrKSNsis." LetztereBezeichnung läßt darauf schließen, daß Sebastian schon längereZeit in Wittenberg lebte, vermuthlich also seine Eltern mit ihmvon Coblenz dorthin verzogen waren.

S. 45, Z. 11 von oben. Samuel Faber ist nicht erst 1561, sondern schon1566 mit einem der Bruderssöhne des Paulus Praetorius auf dieUniversität Wittenberg gekommen, wie es das eben citirte^Idumnoaeismius Vitsdsi'Asnsis" darthut. Nach demselben sind kurz vorPhilipp Melanchthon's Tod, am 31. Januar 1566 unter dem Rek-torat Georg Cracow's, in die Matrikel dieser Universität eingetragenworden:LumusI?rustorius Lu.tsts,minsnsis" undLurtbolo-musus l?ruötorius tZvorsvaläsusis, Lilurissimi viri Doiuini?uuli ?rs.storii donsiliurii ^.rodisxisoopi illuAäsdurAsnsis ste.patrnslis." Diese Vermerke beweisen überdies einerseits, daß Pau-lus PraetoriuS den Samuel bereits 1566 als seinen nach ihm zubcnennenden Sohn behandelt hat, und andererseits, da nur sehrselten in der Matrikel der Familienverhältnisse der StudircndenErwähnung geschehen ist, das hohe Ansehen, in welchem PaulusPraetorius bei seinen Zeitgenossen stand.

S. 48, Z. 9 v. o. Hierhin gehört als Anmerkung:Anlage 13".

S. 64. Von Herrn Lehrer Eiscnmänger in Schmicdeberg (vgl. S. 72)ist nachträglich aus einem alten Buche in dem Archive dieserStadt, welches Kaufverträge von 1598 bis 1644 enthält, noch nach-