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III. Mchel'sdmfer Linie.
Der Stifter dieser Linie, Johann Christoph war, wie S,l03 erwähnt, der den Vater überlebende zweite Sohn des1739 zu Heinersdorf verstorbenen Johann Prätorius von Richt-hofen und, da er zu Rauske ain 39. Juni 1702 geboren war,beim Tode seines Vaters somit bereits 37 Jahre alt.
Wie sein älterer Bruder Samuel schon zu Lebzeiten des VatersBarzdors erhalten hatte (vgl. S. 105), so hatte auch Johannschon zu Lebzeiten des Vaters von diesem das Gut Michelsdorfim Hapnau'schen Kreise erhalten, welches nach dem Jahre 1729von Ferdinand Siegmund Freiherrn von Zedlitz erkauft undunmittelbar an Johann überwiesen wurde.
Von ihm sagt das Familienbuch der Ploher Linie: „DieSchwiegereltern des Johann Prätorius von Richthosen sind nichtangezeigt, demnach auch nicht vermerkt worden. Er war in etwasblöde und schwach. Das Gut wurde daher bald verkaust, umsein Vermögen zu retten." Seine Gemahlin war, wie auch einin der Breslauer Stadtbibliothek vorhandenes, von dem kev.Minist, daullillato Georg Abraham Hänel verfaßtes Gratulations-Carmen*) bezeugt, Sophie Eleonore, verwittwet gewesene vonReichwald, geborene von Schütz, die, 1697 geboren, also fünfJahr älter als ihr Gemahl war. Die Tran-Register der Kirchezu Heinersdorf, ans dessen Schlosse auch diese Hochzeit am 30.Juli 1727, wie alle übrigen Familienfeierlichkeiten, um jene Zeit,wie wir bereits gesehen haben, stattgehabt hatte, bezeichnen sieals zweite hinterlassene Tochter des Ritters und Lehnsherrnauf Hochkirch, Gottlieb von Schütz. Ihr erster Gemahl warConrad Gottlieb von Reichwald und Kämpfen ans Königstein undMittel-Steinsdorf, später auf Hochkirch.
*) Anlage 62.