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Mittheilungen über die Familie Mithoff bürgerlicher und geadelter Linie : als Ms gedr. Familienbuch
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lcibß lehcns Erben mit abgedachtem halben großengehenden fnr Dranßfelt belegen mit alle deßclben zube-hörung Schlacht, nutze und gcrcchtigkeit, aller maßen die-selben von vnsern hochlöbl. vorfahren besagten JoachimbHake vnnd seine vorEltern in nicßlichcn gebrauch gehabtvnnd bcseßcn haben.

Vnnd wir obgemeltcr Fürst, wollen abgedachtenDr. Hcctor Mithoffen vnnd seine Mitbenanten wegenvorbcrurten halben gehenden rechter bckcnnigcr Herr vnndgcwchr sein, so offt ihm daßclbe noth vnnd behucffistvnnd wir deswegen erfordert werden, Getrewlich vnndohne gcfehrde, Deßen zu Vrknndt haben wir diesen briefmit selbst eigenen Handen »übergeschrieben vnnd vnserfürstlich Jnsicgell daran wißentlich hangen laßen, Dergeben ist ans vnser Vestnng gell, den 4. Monates tagvosomd. jm Jahr nach Lbristi vnsers lieben Erlösersvnnd Seligmachers Gcburth Tausendt Sechs HundertSieben vnnd Dreißig rc."

Auszug aus einer Eingabe Dauiel's v. Mithossvom 5. Febr. 1648, worin er nach dem Tode seinesVaters Hector (II.) das Lehn gesinnt:„Vurchleuchtigcr etc."

„Fiirstl Gnad: seine meine vnterthänigc bcrcidt-willige Dienste jeder Zeit zuvor Gnadiger Herr. Dem-nach nach Gottes vnwandclichen Willen vnd fuchnismein Schlr Vatter Ilootor Uitliobius von Mithoffenll. v. vom. Ual. vndt Ritter, Furstlr Nieder Sächsischervicljährigcr Geheimbtcr Raht vndt Cantzler, abgewichenenJahrs den 7 Nartis thodcs verfahren ....

Datum Hamburg den 5 Iksbruaris 1648".

„E. F. G.

Vntcrthäniger DienerDaniel Mit. von Mithoffcn mp."

Aufschrift:

„Dem Durchleuchtigen, Hochwürdigen vndt Hoch-gebornen Fürsten vndt Herrn, Herrn Friederichen, Hcr-tzogen zu Br. v. L. :c."

Darauf bemerkt:

„Zu empfahung der Mithoffischcn Lehen ist derDingstag nach blxaulli, wirt sein der 16 Nms ncgst-kunsstig berahmet vndt angesetzet".

Daniel Mithof von Mithoffcn ertheilt Vollmachtzur Empfanguahme des Lehus:

„Dem Ehrcnvesten furachtbarcn vnd wollgclartcnL. Gottfriedt Schmalhausen lln. v. vnd Furstl. Braunsch.vnd L. Cantzley vnd Hoffgcrichtes ^.clvooal vnd Ucocu-ratorsm

geschehen zu Zelle den 16 Äla.)- L.S 1643".

(D. 8.) „Daniel Mith. von Mithoffen mx."

Die Belehnung ist am 16. Mai 1648 erfolgt,lvie dies aus dem nachstehenden Reverse und deindarin aufgenommenen Lehnbriefe hervorgeht:

„Als der Durchlancbtiger Hochwurdiger HochgcbornerFürst vnndt Herr, Herr Fricdcricsi. Hertzog zu Braun-schwcig vnndt Luncburg, postulirtcr Loaclintoe des StifftesNatzebnrg, erwehltcr Dombprobst des Ertz-Stiffts Bre-meun :c. mein guediger Fürst vnndt Herr heute datoannstatt vndt in Vollmacht des WolEdlcn vnndt Besten,Herrn Daniels Nitbobis von Mithoffen, vom: Ual: vass:vnndt Ritters vnndt deßen mitbcschriebene mich eutsbe-

nanten mit einem von S. Furstl. Gn. zu Lehen tragen-den halben großen Zehenden für Dransfclt sampt deßenZubehörung in gnaden hinwiedcrumb belehnet hatt, aller-maßcn nachgesetzter Lehenbrieff von Worten zu Wortenlautet, wie folgt:"

„Bonn Gottes gnadcnn. Wir Fricdcricff, Hertzogzu Braunschwcig vnndt Luncburg, postulirtcr Coadiutordes Stiffts Natzcburg erwehltcr Dombprobst des ErzStiffts Bremen, für Uns unsere Nachkommen vndtmenniglichen hicmit vndt in crafft dieses thuen uhr-kunden vnndt bekennen, daß wir heute dato UnsernCantzley Ueooni-atorn vnndt lieben gctrewen, GodtfridtSchmalhauscn aunstat vnndt in Vollmacht des Besten,Unsers Lieben gctrewen, Daniels Mithobij von Mithoffen4vsi vom: Ual: vaos: vnndt Ritters, Furstl. NiederSächsischen gehcimten Raths vnndt Cantzlcrs, als desEltisten mit Zubchueff seiner Bruder vnndt Vettern, derWürdigen, Hochgelarten vnndt Manhafften, Ehrn Hoc-toris, 88. DboolvAmo O; vnndt 8npsrilltsnclsntis, dannlkeaneisei lZueellaecli fehl. Sohn bllmnoisei Vsoxolcli, desweiland Besten Ilsotoris üvff vomitis ?al. Lass. Rittersvndt Nieder Sachßischen Cantzlers rsspsstivs Söhnevnndt Enckcll aller dlitbobiorum von Mithoffcn, ItemIlsotoris, Ritmeistcrs vnndt Christian August Noäisinasvootoris weilandt Oootoris vonrncli Nitbobis fehl, wieauch Friederich Andrcaß, Heinrich Julij, Burchardt,Thomaßen vndt Werners Moritz Mithobcn fehl. Söhnevnndt ihrer allerseits ehe Mänlichc leibes Lehens Erbenhinwiedcrumb in gnaden belehnet haben, vndt belehnenJhne also hicmit gcgcnwertig, ncmblich mit dem Halbengroßen gehenden für Dransfclt belegen, mit aller deßcl-ben Zubehörung, Schlacht nutz unndt gcrcchtigkeit, aller-maßen denselben von Vnscrm hochloblichcn VorfahrenJoachimb Hake vnnd seinen VorEltern vndt nach Jhmedie von Mithoffcn in nieslichen gebrauch gehabt vndtbesehen haben, Vnndt wir obgemeltcr Fürst wollen ob-gcdackitcm Danicll Nitbobio von Mithoffen, vndt seinenmitbenanten wegen vorbcrurten halben gehenden rechterbckcnnigcr Herr vndt gewehr sein, so offt ihnen daßelbcnoth vnndt behuff ist, vndt wir deswegen erfordertwerden, Getrewlich vndt ohne gefchrde, Deßen zu Uhr-kundt haben wir diesen brieff mit eigenen Handen unter-schrieben, vndt vnser Furstl. Jnsicgell daran wißentlichhangen laßen. Der geben ist auff Vnser Vcstuug Zell,den 16 monatstagk lUa/ im Jahre nach Christi unserslieben Erlösers vndt Scligmachcrs geburte Tausent Sechs-hundert acht vnde Viertzig zc."

„So verpflichte vnndt rsvsrsire mich hiemit vndtin crafft dieses untcrthenig, wie solches zu recht am crefftvndt bestendigstcn gescheen soll vndt magk, daß hochgcd.S- F. G. gcmelter mein Principall von Mithoffen vndtdeßen mitbcnantc gctrew vndt holt sein, deroselben nutzenvndt besten wißcn vndt suchen, schaden vnndt nachtheillaber kehren vndt abwenden, auch in keinen rathschlagcnvndt Verrichtungen, so wieder mehrhochgedt. S. F. G.vndt dero Fürstenthumb vndt Lande, in einige Wegegereichen mögtcn, sich gebrauchen vndt finden laßen,sondern vielmehr solch Lehcnstuck getrewlich verdienen,vorwahren, so offt sich diese Fälle nach Gottes willenbegeben, daßelbc in gephur ander Zeit Rechtens gesinncn,empfangen vndt alle das Jenige, was auffrichtigcn vndtgctrewen Lehnsleuten oblieget vndt gcphuret, in vnter-thenigkeit willig vndt gerne leisten sollen vndt wollen,

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