v o r w o r t.
^5^-
Am TrücnFcüiend llchrr drr VlicitGern zur Verganricicheir zurücll!
Dies hat sich auch bei mir bewahrheitet. Schon längere Zeit mit Studien über Kunst-dcnkmale der Vorzeit und Alterthümer im Heimathlande beschäftigt, suchte ich nach dem Abschlüsseeiner daranö heroorgegangenen umfangreichen Arbeit, bei welcher auch einige Grabmale oonMitgliedern der Familie Mithoss zu verzeichnen waren, die in meiner Obhut befindlichen altenFamilien-Papiere hervor. Bald mit ihrem Inhalte genauer vertraut geworden, sah ich mich,und zwar mit günstigem Erfolge, nach anderweiten Nachrichten über unsere Familie um, undfaßte dann den Entschluß, das gewonnene Material geordnet zusammenzustellen, und, alsMannscript gedruckt, herauszugeben. Es waltete hierbei die Rücksicht ob, diese zunächst aller-dings für die Geschlechts - Angehörigen verfaßte Arbeit auch weiteren Kreisen nicht ganz vorzu-enthalten, da durch dieselbe die in älteren Werken, so bei Adami, Freher, Jöcher u. s. w. sichfindenden Nachrichten über mehrere unserer Borsahren ergänzt, hie und da auch berichtigtwerden. Dazu sind manche der aus den mitgetheilten Papieren sich ergebenden Einblicke indie früheren Zustände, namentlich in cnltnrhistorischer Beziehung, von allgemeinerem Interesse.
Außer den alten Familien-Papieren habe ich die, unsere Lehnö-Angelegenheiten be-treffenden, so wie andere auf unsere Familie sich beziehende Acten in den Staatsarchiven zuHannover, Magdeburg und Marburg benutzen dürfen, und dabei mannigfache, zu lebhaftemDanke mich verpflichtende Förderung meiner Arbeit gefunden. Nicht weniger war dies derFall mit einem sogen. Archivberichte über die mecklenburgischen Mitglieder unserex Familie,welchen das Großherzoglichc Geheime und Haupt-Archiv zu Schwerin mit hoher Genehmigungverfaßt und am ZE. Januar d. I. mir zu übermitteln die Güte gehabt hat. Bei den untenfolgenden Mittheilungen aus dieser ergiebigen Quelle ist letztere als „Schweriner Archivbericht"bezeichnet.