III. Anhang
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Gtaniinbuch dos Dr. msck. Conradus Mithobius.D. Gtaniinbuch des Dr. mocl. August Ludwig Mithoff.9. Lriofo über Gioilion von Zoct. Wilhelm Zeinr. Mithoff.
Vorkiemerliung zu drn Stammluichrrn.
^ie mühsaine Entzifferung des Inhalts der beidenStainmbücher, welche» die zunächst folgende» Bogengewidmet sind, würde dem Herausgeber mir znm Theilgelungen sein, wenn nicht derselbe dabei in dankens-wcrther Weise von gelehrten Gönnern und Freundenunterstützt worden wäre. So ist von dem Herr» Ge-heimen Regiernngsrath Gymnasial-Director a. D.Dr. xlr. AhrenS (P 25. Sept. 1881) die Entzisterungder griechischen Inschriften beschasst, und der HerrAmtsgcrichtsrath a. D. Ficdelcr hat die Gefälligkeit ge-habt, die Durchsicht, Berichtigung und Vervollständi-gung der zahlreichen Abschriften der lateinischen Ein-tragungen zu übernehmen, auch denselben eine namhafteUnzahl von Bemerkungen hinzuzufügen. Letztere sindin den, an ihrem Schluß mit (D.) bezeichneten Notenaufgeführt. Die Mittheilungen über die orientalischenInschriften verdankt der Herausgeber der freundlichenBereitwilligkeit des Herr» Dr. Prager, Directors derBildungsanstalt für jüdische Lehrer in Hannover.
Bei Wiedergabe der in den Stammbüchern ent-haltenen Denksprüche und Widmungen ist zwar diealtcrthümliche Schreibart im Wesentlichen beibehalten,jedoch sind die häufig darin vorkommenden Abkürzun-gen meist aufgelöset oder erklärt.
Gtaniinbuch dos Dr, mock. Conradus Mithobius.
(Nr. 37 der Geschlechts-Beschreibung.)
Dieses Album bildet einen starken Octavbandvon 18°" Höhe, zu 12°'" Breite. Die Anzahl derBlätter, deren ursprünglich 364 vorhanden gewesensein werden, ist in Folge stattgehabter Verwahrlosungdcö Buchcö nicht mehr vollständig. Bon den verblie-benen 349 Blättern sind nur diejenigen beschrieben
oder mit Malereien versehe», deren Inhalt unten mit-getheilt ist. Unter den von verschiedenen Künstlernherrührenden Malereien befinden sich mehrere höchstsauber ausgeführte Figuren in köstlichen Farben mitzarter Aushöhung in "Gold und Silber, so wie ingleicher Weise behandelte Wappen. Außerdem sinddem Album 44 Kupferstiche eingeheftet, diese zum Theildas Format desselben überschreitend und deshalb zu-sammengeschlagen, dann aber gewöhnlich nicht mehrganz vollständig.
Beim Aufschlagen des AlbnmS erscheint zur Linkenneben dem Titelblatte das Familien-Wappen, einespätere, hinter den übrigen Malereien zurückstehendeZugabc, unterschrieben:
„Donna. «Ins Nitlrobius.
Hamrovoimrius.
Arnro 1599".
Das in lateinischer Sprache abgefaßte, eine An-gabc der hauptsächlichste!? Lebensumständc deS Dr. mocl.Cvnradus Mithvbius enthaltende Titelblatt ist halbherausgerissen z am Schluß desselben findet sich dieNachricht:
„Drclinonr IrninZ libri llo ipt'o speit Dorwacliilliris AZnopos Drioclorions KuAustus NitbobiusIlilcloliao aö. 1741".
Friedrich August (Großvater des Herausgebers)hat nämlich dem Buche, außer dem Familien-Wappenund dem Titelblatte, ein 16 Seiten umfassendes alpha-betisches Register derjenigen Personen hinzugefügt, vonwelchen sich Eintragungen darin finden, dabei auchOrt und Zeit der Einzcichnungen mitgetheilt, fernereinen Auszug aus dem Stammbaume der Mithossgegeben, endlich eine mit Blatt 23 beginnende Pagini-rung des Buches, die sich ans die Kupferstiche miterstreckt, vorgenommen.
DaS obige Jahr 1599 wird sich aus die Zeitbeziehen sollen, zu welcher Conradus Mithobius