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Geschichte des schloßgesessenen adligen Geschlechtes von Bismarck, bis zur Erwerbung von Crevese und Schönhausen : Denkmal der Dankbarkeit des Vereines für Geschichte der Mark Brandenburg
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II. H'Äensmch! lie.5 schto^eWitm nlisisien ^sshll'shl^iio» Ili^masifu

Nudolph von B i s m a r ck I.

Die Verfolgung der Herkunft des schloßgesesscnen AdelSgcschlcchtcsvon Bismarck fuhrt zu dem früher unter den Bürgern StendalS be-reits erwähnten (S. 7) Nndolph oder Rnlc von Bismarck, der schon1309 als ininistrireiidcr Genosse der Gewandschneidcr-Gilde und 1312als Mitglied des StadtrathcS in Stendal vorkommt, als erweislichemStammvater zurück. Selbst ans den wenigen Nachrichten, welche unsüber sein Walten nur aufbewahrt worden sind, wird man in ihm einenMann erkennen, der sich zu großem Ansehen in und außerhalb seinerStadt erhob und um diese, sowie um die ganze Altmark, mehrfach ver-dient machte. Auch war seiner Thätigkeit wohl der Erwerb des Reich-thums, in dessen Besitz seine nächsten Nachkommen auftreten, vorzüglichzu verdanken.

Im Jahre 1314 von dem Ritter Heinrich von Rochow zu einervon diesem vorgenommenen Veräußerung von Grundstücken freund-schaftlich zugezogen'), erscheint er am 21. December 1321 am Hofeder Herzogin Agnes von Braunschwcig, der hinterlassenen Wittwe desMarkgrafen Waldcmar und damaligen Negentin der Altmark. Diesehielt sich um die gedachte Zeit in Tangcrmünde auf, und die Anwesen-heit angesehener Ritter und Nathshcrren des Landes an dem Hofe derFürstin bezweckte hauptsächlich, ihre Gcnehmignng eines von den Städtenmit der Ritterschaft verabredeten Bundes zu eigenmächtiger Aufrechter-haltung der Landessicherheit zu erwirken, welche durch die nach dem Tode

') Riedel's Lock I, V, 04.

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