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III. AnMik üllrgjlall'8 siu Cmich iuld 8shösiljmisen.
1. T ausch Verhandlung en.
Es ist bekannt, wie hohes Interesse die Fürsten früher der Jagdzuwandten. Auch die Kurfürsten von Brandenburg waren seit Friedrich II.meistens große Liebhaber des Jagdvergnügens. Daher hatte ein Wald-revier hohen Werth, das sich von Tangermünde bis Gardelegeu, sowie süd-wärts bis an und über die Ohre erstreckte und von dem Tanger, derGardelegenschcn Haide, dem Drömmling und andern Ohrewaldungengebildet wurde. Denn es gab kein größeres und kein einen stärker»Wildstand enthaltendes Jagdrevier in der Mark.
Mitten zwischen dem Tanger und der Gardelegenschcn Haide lagdas Schloß Burgstall, und den Besitzern desselben stand, neben einemunbeschränkten Rechte zur Mitjagd nach beiden Seiten hin, unbestimmteBefngniß zu sonstigen Waldnutzungen zu. Auch wenn die Kurfürsten indiesem Reviere jagen wollten, konnten sie dies nicht bequemer, als wennsie bei den von Bismarck auf Bnrgstall ihr Einlager nahmen, undgewiß ließen diese sich die Ehre eines so hohen Besuches gern gefallen.
Es hielt sich z. B. Kurfürst Johann (Cicero) im Mai 1494 zuBurgstall auf, wohin er damals auch seine nach Braunschweig ent-sandten Räthe zur Berichterstattung beschied'). Im Jahre 1495 verpflich-tete sich der Erzbischof Ernst zu Magdeburg, für den Fall, daß er inder Ohregegend jagen würde und der Kurfürst in der Altmark sich auf-hielte, es diesem melden zu lassen nach Tangermünde oder nach Burg-stall^). Die Gewohnheit, Burgstall für diese Jagdvergnügungen als
') Riedel's c?oä. III, II, 401.') Riedel's cioä. II, VI, 131.