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2 (1865)
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der anndern willen nit mügen verruckt werden. Zum Funfften sollenauch alle und yede Bücher, die Ich ehebenantter Sebastian Ritter :c.dargeben Wirde, durch ein offen Notari in Beysein dreyer ZewgenJnuentirt, angeschrieben, Hedem Ganerben ein glawblichs Register dauongegeben, vnnd nach meinem Todt in einer gemeinen beschließung, dar-zw yeder Ganerbe 'einen Schlüssel habe, Also das einer on den ann-dern nicht darzw khomen möge, in einem trucken Platz, der nit fewchtsey, vleissig bewart werden, dauon ein Ganerb vom Rottenhan für sichseine Mannliche eeliche leybserben, oder wo der keiner wolt, für einesaußwendigen von: Rottenhans Söne, der vf hohen Schulen der lernungnachzöge eine anzal Bücher auf zehen Jar die nechsten Jme vnd seinfrewnden zu nutz zu geprauchen entlehen mage, mit der Bescheydenheitdas sein des lernenden Vater oder Vettern einer für Ine auch sichund seine' Erben gegen gemeinen ganerben zw Rentweinßdorf genugsamsich verschreybe, das solliche entlehente Buecher, oder wo der etlicheaus vngeuarlichen zwfellen verloren oder fürsetzlich empfrembdt, (dasdoch mit allem vleis verhuet werde) anndere den gleichlautend an derstat nach endnng der zehen Jare, Inen in Ire vorige bewarung desSchloss on Iren costen vnd schaden in Jarsfrist Wider sollen vberant-wurt werden, bey pene und verlierung zweihundert gülden Reinischden Ganerben samptlich an denk Schloß zuuerpawen, zwbezalen vnndsollichen versiegelten brief, dem eltesten Ganerben vom Rottenhan, denanndern allen zw gut zu beWaren ehe man die pücher darleyhet vber-antwurtte, und ob mer dann einer vom Rotenhan Ire Söne zw derlernung verlegten, so soll mit entlehung dieser Buecher der vorgeen,so in weltlichem stanndt sein leben znuolnfüren gedenckt, dieweil dieso geistlich oder bepfründt Inen stattlicher eigener Buecher kauffenmugen, oder der so durch die meren stym der Ganerben dieser Bücheram maysten notturftig vnnder Inen zw sein erkent wirdet. ZumSechsten solle kein Ganerb dem anndern sein vngeurlawbte Diener,Hintersessen oder verwandten on sein willen in diensten oder snnst zugebrauchen zu uerthaidingen oder annderswohin zw furdern sich vnder-fahen. Auch die Personen daruor ein annderer Ganerb aus ansehn-lichen beweglichen vrsachen sich oder die seinen in gefare vnd Unsicher-heit zwsteen besorgt, vf desselben Ganerben bericht vnd bitt, Sy sagendan guten bestenndigen fried zw, nit hawsen, herbringen oder für-