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2 (1865)
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Beilage VII. (zu Seite 835).

Urkunde vom Jahre 1232, worinnen Bischof Her-mann von Würzburg das Filial Ebern von derPfarrei Wisach (Pfarrweisach) abtrennte und Ebernzu einer selbstständigen Pfarrei erhob. (Uebersetztaus dem Lateinischen.)

Im Namen der heiligen und ungetheilten Dreieinigkeit! WirHermann von Gottes Gnaden Bischof zu Würzburg, haben nach demWillen des Herrn die Sorge der Hirtenpflicht übernommen und diesefordert uns auf, es .ins angelegen sehn zu lassen, für den Nutzen deruns anvertrauten Schaafe sorgfältig zu wachen und in der Hoffnungzu arbeiten, daß wir dafür die Belohnung des ewigen Hirten erlangen.Demnach sey hiermit Allen kund und zu wissen, daß uns bei Er-ledigung der Pfarrei Wisach') die Wiederbesetzung derselben mit allemRechte zusteht, und sie sollen bedenken, daß die in dieser Pfarrei be-findlichen Kirchen und Ortschaften von der Mutterkirche Wisach so ent-legen sind, daß ihrer Entfernung halber der Pfarrer obiger Pfarreifür Kirchen und Menschen, welche in nachbenannten Ortschaften sichbefinden, nicht hinreichend in kirchlichen Handlungen sorgen konnte, sodaß gegen seinen Willen sehr viele, welche sich darin aufhielten, mitbeweinungswürdiger Vernachlässigung öfters unterliegen mußten. Wirsind deshalb über den unerträglichen Nachtheil des Heils treuer Seelenaus Mitleid und väterlicher Liebe bewogen worden, und haben als einfrommer Hirte, indem unsere Schaafe zu Grunde giengen, beschlossen,ein schnelles Mittel anzuwenden. Nach gepflogener Berathung mit

Wisach ist das jetzige Pfarrweisach, die älteste Pfarrei unserer Gegend.