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Ende des verheerenden Bauernkrieges zu verdanken ist. — Hans VI.,der Reformator unserer Familie. — Martin, der fürstl. Würzburg'scheOberhofmeister, dem wegen seiner Verdienste im Kreuzgang des Würz- .burger Doms ein Epitaphium gesetzt wurde. >— Georg IV., demman den schonen Beinamen des Frommen gab, und der ebenso wieAnna, seine gottesfürchtige Gattin, im Lande hochgeachtet war. —Sebastian II., der ritterliche Kämpfer für Recht und Kirche, denseine Zeitgenossen die Krone des Adels an Tapferkeit nannten. —Hans Georg I., der edle Ritterhauptmann, der sich als solcher, wiedurch seine frommen Stilftungen auszeichnete. — Adam Georg,der fromme Dulder in der Schreckenszeit des langen Krieges. —Hans Sebastian, der Burggraf auf Notenberg, und Ritterhaupt-mann. — Adam Hermann, hochberühmt als Statthalter Frankensunter Gustav Adolph, wie auch hervorragend als gleichzeitiger Kreis-director der fränkischen Reichsritterschaft. — Hans Georg IV., derglänzende Kreisdirector dieser Neichsritterschaft. — Johann Fried-rich II., der Generaldircctor der ganzen deutschen Reichsritterschaft,der in diesem seinem Amte in nie gekanntem Eifer segensreich wirkte,und als wahrer Grand Seigneur des vorigen Jahrhunderts unsereFamilie im ganzen Lande in hohes Ansehen brachte, und der, wieseine edle Gattin, der Segen ihrer Unterthanen wurde.— Sigmund I.,der edle Menschenfreund, dessen ganzes Leben in reinster Liebe demWohle der Menschheit gewidmet war, und der trotz harter Leiden undWiderwärtigkeiten, unterstützt von seinen beiden, an Geist und Tu-genden hervorragenden Gattinnen, für die Unterthanen wie für unsereFamilie höchst segensreich wirkte. — Und endlich Hermann III., hoch-berühmt im Lande durch sein erfolgreiches Wirken als Mitglied undPräsident der Ständekammer, wie als Vertreter unserer Kirche, hell-leuchtend durch seinen frommen edlen Sinn, nie seinen eigenen Vor-theil, sondern nur den der Familie im Auge habend und den Familien-wohlstand fördernd wie kaum einer vor ihm! — Und neben diesenAllen nicht Einer, der sich der Familie unwürdig gezeigt! Ist einesolche Familiengeschichte nicht wohl geeignet, den edlen Sinn auch beiden Nachkommen zu fördern, denn wer von ihnen wird sich nachsolchen Vorbildern nicht eifrigst bestreben, ihnen gleich zu werden?! —