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es für unsere Familie den Kindern des Beck abkaufte und nieder-reißen ließ.
Am 1. Mai 1781 kaufte Friedrich Karl für unsere Familie vondem Canton Bannach die f. g. untere Consulentenwohnung in Rent-weinsdorf, die nach dem Tode seines Vaters, des RitterhauptmannesJohann Friedrich, dem Canton entbehrlich geworden war. Es ist dießunser jetziges Rentmeistershaus daselbst. Am 16. Juni 1785 erwarber mit seinen Brüdern, von denen die beiden jüngeren, wie ich sofortausführen werde, für großjährig erklärt worden waren, den s. g.Fiersterwald von der Gemeinde Fierst, welcher Kauf aber wieder rück-gängig wurde, und wollte 1786 zur Erlangung einer neuen Finanzqnellezu Rentweinsdorf ein Lotterieinstitut oder ein f. g. Wettlotto einrichten,wozu ihm ein Neckendorfcr Jude den Plan entworfen hatte. Seinebeiden jüngsten Brüder waren entschieden gegen die Einrichtung einessolchen demoralisirenden Spieles und kamen darüber in argen Conflictmit ihm. Glücklicherweise mischte sich auch die Cantonsregierung dareinund verbot die Einrichtung, weshalb es unterblieb.
Die häufigen Differenzien, die die Vormünder mit Friedrich Karlwegen der Güterverwaltung gehabt, hatten schon seit mehreren Jahrenauf die Verwaltung so störend eingewirkt, daß Friedrich Karl dahinzu wirken begonnen hatte, daß die Vormundschaft aufhöre. Seinzweiter Bruder Gottlob war 1783 großjährig geworden, und Beidehatten ihre beiden jüngeren Brüder Sigmund und Christian Ernst be-stürmt, beim Kaiser die Großjährigkeitserklärung nachzusuchen, wasdiese nach vielem Widerstreben endlich thaten. Der Kaiser ertheiltesolche am 4. März 1785, worauf nun Sigmund, dein die BrüderGottlob und Christian Ernst Generalvollmacht ertheilten, mit FriedrichKarl die Regierung und Gutsverwaltung gemeinschaftlich führte. DieDissidien hörten aber nicht auf, da es Sigmund kaum möglich war,die Geschäfte mit seinem Bruder gemeinschaftlich zu führen. Endlichwandte sich Sigmund an seinen früheren Vormund, nunmehrigen Mi-nister zu Bayreuth, Freiherrn von Seckendorfs, der eine Ausgleichungdadurch herbeiführte, daß er Friedrich Karl beredete, sich mit seinendrei Brüdern abzutheilen, wozu Letztere gerne bereit waren.
Am 15. Juni 1789 wurde ein Theilungsrezeß errichtet, wonach
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