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Iie sollten für zuverlässige katholische Bücher sorgen, damit z. 140.Jene, wenn sie Bitten zu Gott richten wollten, durch unrichtiggeschriebene Bücher nicht zu unpassenden Gebeten verleitetwürden.')
Diese Leseschnlen, wie sie Karl d. Gr. verlangte, warenzwar keine Volksschulen im späteren Sinne des Worts, abersie enthielten doch die Anfänge davon, weil sie nicht blosPflanzschulen der Klöster und Kapitel, sondern zugleich Unter-richts-Anstalten für die Kinder aller Stände sein sollten.Der um die westfälische Geschichte sonst vielfach verdientePfarrer Möller von Elseh befindet sich daher im Irrthume,wenn er glaubt, es seien keine urkundliche Spuren davon vor-handen, daß es vor der Reformation Kirchspielschulen in West-falen gegeben habe, worin Kinder der Bürger und Bauern,in deutscher Sprache, Lesen, Schreiben, Rechnen, Vaterlandskundeund Religion unterrichtet worden wärenI) denn das meiste vondiesem und mehr noch als das, sollte ja in Karls Leseschnlengelernt werden. Was insbesondere die von ihm empfohleneGrammatik betrifft, so ist folgendes zu erwägen. Die osficieleSprache in Kirchen- und Staatssachen war die lateinische,weil der römische Kirchengesang auch in Franken eingeführtwurdet) Aber doch war hier die Herrschaft jener fremdenSprache nur eine beschränkte. Vom Abte Adelhard zu Corvehwird ausdrücklich gerühmt, daß er des Romanischen, des Deut-schen und des Lateinischen vollkommen mächtig gewesen. ISchon Gallus, Bonifacius und Sturm mußten, wenn sie alsMissionare die Heiden anders als durch Feuer und Schwerdt
Walter <!. j. x. II, 95. Lt ,w» solni» servilis ooixlltion!« infuntvsseil otnim I»Aen»<>r»»i lilins iulgreßent slblgnv soclont. Lt utseliul»; leßvnllnm >»ierurnn> lumN I'sulmos, noNis, i'iintns, eompu-lum, ßrummiNiciiin sin^»I<> monaslerm vol eplsc»>n!> cllsoi>»t.8od et Iikros catlinllcos Neue emonilntos kakenntz gnn, dmn
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'»Ä°h. Friedr. Möllers Nachlaß. Dortm. 1810, >1, 267, vgl. mitSeibery westfäl. Beitr. zur deutschen Gesch. II, 393.
') Vgl. überh. Jacobs die Stellung der Landessprachen im Reiche derKarolinger. In den Forschnngen zur deutschen Geschichte II I, 2, S.367 fg.
) l>erNar>II vitn .Zdalliardi. c. 8.