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1,3,3 (1864) Geschichte des Landes und seiner Zustaende. Th. 3: die Zeiten der Bluete und Kraft des deutschen Reichs 2. (912 - 1272)
Entstehung
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2. Besondere westfälische Geschichte,g. Die Fürsten und Herren des Landes

(Fortsetzung.)

g. 7». Die Erzbischöfe. — Engelbert I. Graf von Berg.

1216 — 1225.

Abe wir zur Betrachtung der Regierung der nun fol- s. 74.genden Erzbischöfe übergehen, gestatten wir uns einen Rückblick 1216.auf die Politik der merkwürdigen Kirchenfürsten, die wir seitder Mitte des 12. Jahrhunderts auf unserem erzbischöflichenStuhle sahen. Dieselbe beruhete zunächst auf der Treue, diesie als Fürsten des Reichs, diesem und dem Kaiser schuldigwaren. Wir haben gesehen, wie nacheinander Arnold II.,Friedrich II., Rainald und Philipp, mit Kaiser Friedrich I.alle Gefahren seiner Regierung theilten, wie sie ihm selbst inden Kämpfen gegen den römischen Stuhl treu zur Seitestanden und Rainald zu solchem Zwecke sogar den Kirchenbannnicht scheuete. Am glücklichsten in den Erfolgen so treuerAnhänglichkeit war Erzbischof Philipp, weil sie ihn niemalshinderte in Beobachtung der Rücksichten, die er der Kircheschuldig war und weil die schweren Kämpfe, die er im kaiser-lichen Dienste mit Heinrich dem Löwen bestehen mußte, nachdem Sturze desselben so reich belohnt wurden.

Sobald er aber dadurch einer der mächtigsten Reichs-fürsten geworden war und die Herzogtümer seiner Kirchedurch unablässigen Gutserwerb auf breiter Grundlage gesichert

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