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stätigung vo» Rechten für Gemeinden u. s. w. die Imulnbilö« Z. g?.
sWonde ind Recht) so oft ausdrücklich erwähntwerden. Je älter die Gewohnheit war, desto größer ihr An-sehen, sie galt mehr als verbrieftes Recht, worauf man sichmeist nur zum Beweise derselben berief.') Wenn nun auch indieser Art die Volksthümlichkeit des zur Anwendung kom-menden Rechts gesichert war, so blieben doch nothwendig vieleLücken in demselben, theils weil nicht alle Fragen durch Ob-servanzen normirt waren, theils weil sie dieses, der Natur derSache nach, nicht wohl sein konnten, da viele und zumal dieöffentlichen Verhältnisse selten oder nie in den Gerichten zurEntscheidung kamen; wie dieses z. B. von Kaiser Friedrich II.indem Mainzer Landfrieden von 1235 beklagt wird. ^) Esmußte daher mitunter eine Rcchtsunsicherhcit eintreten, derdurch die Autonomie der Gerichte nur unvollkommen abge-holfen werden konnte. Zu welchen Hülfmitteln in solchenFällen gegriffen wurde, davon hat namentlich aus unseremSachsen Widukind von Corvei einen merkwürdigen Fall aufge-zeichnet. Es war die Frage entstanden, ob Enkel mit ihrenOheimen den Großvater beerben könnten? Die Ansichtendarüber giengen so auseinander, daß die Gerichte sich nichtüber eine bestimmte Entscheidung einigen konnten. Man wen-dete sich daher unmittelbar an K. Otto I. und dieser, um
Ü Darum heißt es 1222 in der Verleihung des Soester Rechts für Attcn-dorn von Erzbischof Engelbert I.: lüivrtutem et omiiiu fiii'a, g»v
»MÜIII» uostrum LuLiitiense u l> üntigui.i liniiere klißuiiseitur.
(Seibertz U. B. I, Nr. 166.) Dann in der Bestätignngurknnde Erz-bischofs Konrad von 1246 für die Sälzcr zu Wert: eo fure -ine » u«ue tu kl i n e , guuiu killm — olitlnulsse liißunseuutur (daselbstNr. 246) und in einer anderen des Erzbischofs Siegfried von 1230für die Stadt Brilon: k^uvkl vus uulversi et «iiißuli suriüus, >>ri-vlleßüs, liliertntilius et bunis c» u suet u >1 i n i l>u s Iiueteuus in»mnüo Ilrlloiu »üservutiL, ßiiuüeutis ete. (Daselbst Nr. 436.1I.lcet ^>er (lerniiiuinui eunstltuti vivant j» cuusis et ueßkitüs >>ri-vntorum, e» n »u e t u üi u i ü u s unti,Kultus Irnültis et suro uonseri^to; gulu tiimeu uriluu >>ue3nui, gue ßeneruleui stutum ettriinguillitutem iuigerii reluruuiliiint, noukluui luvr-int ss>eeii>Iiteriutrolluetu, guoruui >uirteiu ulikjuuui, si guuuclu eusus traliebiit iueikusum, tictu uiußis <z>i!ui», «zum» stututl zurls uut ojitenteevntriiilietorin jukliein conüiietuüiuis «eutenti» teriuinabut ete.!N. 6. deß. II, 313.