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Engelbert I. wurde höchstwahrscheinlich 1185 geboren. °) Z. 74.Sein Großvater Adolf II. Graf von Altena und Erzbischof iiss.Bruno II. von Cöln waren Brüder, fein Vater Engelbertwar ein Bruder der beiden Erzbischöfe Friedrich II. undBruno III. Ihr älterer Bruder Eberhard II. Graf vonAltena, hatte Engelbert in der Erbtheilnng die bergischenStammgüter am Rheins abgetreten, nach denen er sich Grafvon Berg nannte./ Mit seiner Gemahlin Margarethe, einerTochter des reichen und mächtigen Grafen von Geldern/)zeugte er außer dem früh verstorbenen Adolf dem jüngeren,seinen gleichnamigen Nachfolger Adolf und den jüngsten SohnEngelbert, unseren Erzbischof. Nach dem frühen Tode desVaters, der schon 1189 ans einem Zuge inS heilige Land zuBranitza in Servien starb/) hatte der älteste Bruder Adolfdie Regierung des Landes übernommen, während Engelbertals nachgeborener Sohn zum geistlichen Stande bestimmt wurde.
Letzter trat als Domizellar in das Kapitel zu Cöln, wo erin der Domschule, unter dem Scholaster Rudolf, einem dergelehrtesten Theologen damaliger Zeit, der früher an derUniversität zu Paris gelehrt hatte, eine gründliche wissenschast--liche Ausbildung erhielt.") Im übrigen waren die gesellschaft-
Chronisten z. B. Lollosr. Lolon. UevoUI. -> Xorllioil, lacodus cl«
8usato u. a. Das Beste und Ausführlichste über ihn, enthalten dieSchriften seines Zeitgenossen, des Novizenmeisters und Priors Cäsarinsim Cisterzienserkloster Heisterbach, nämlich l> Vita s. Lnxoiberti, zuerstherausgegeben von Snrins in den Xotis lZanotorum 1670, dann zurFeier der Translation seiner Reliquien, von Egidins Gelenius unterdein Titel: Vinclox libertaiis ecolesiasticiv et »lartzr s. lZiigkiborUisetc. 1633, mit vielen erläuternden Anmerkungen und einem Xuotun-riun>: zuletzt, mit Hinwcglassung des 3. Buchs, welches die Wunderenthält, in Uölimor tunios t>. 234. 2> Ilialnßus nriraouloi um, neuherausgegeben von Strange, Cöln 1851. 2) llamiMv <M. Uoppon-stein, tz'nlnn. 16IS; sodann die von Engelbert noch vorliegenden,ziemlich zahlreichen Urkunden. Was diese Quellen gewahren, ist ineiner ausgezeichneten Monographie von Ficker: Engelbert der Heilige,Erzbischof von Cöln und Reichsverweser, Cöln 1853, zusammengestellt;worauf wir uns oft zu beziehen, Gelegenheit haben werden.
f) Die einzelnen Nachweisnngen bei Ficker S. 2l3.
Z >It>o, «bi clv Lnsata oln-onologiit onmitum <Ie Ularlla, (SeibertzQuellen der Wests. Gesch. I, 217) vergl. mit den Nachweisungen obenin Z. 66 (». 2S-1).
Viri ilivitis atque potentis. Oiosar. Vita Laß. l, 2.
Undokr. Lolon !>. 1189 sUölimor I'oiit. III, 461).
'S) es-sar. dislo^. I, 32, 38, IV, 26, IX, 22.