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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde cl^VIII.

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cl.viü.

Lcheiibrief Kaisers Rudolphs des II, vor Albrecht und Phk»lipftn die Gebrüdere Graven zuNassau.

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HAir Rudolfs der ander, von Gottes Gnaden erwehlter Römischer Japser :c.

bekennen und thun kundt allermenniglich, daß uns die wohlgebohrnen, unsere unddesReichs liebe getreuen, Albrecht und Philipps, Grafen zu Nassau und zu Saar-brücken, Gebrüdere, untertheniglich haben angerufen und gebetten, daß wir ihnen diesenachberührten Stück und Güther, mit Nahmen die Zölle aus der hohen Glaitsstraßen zuAuckenhaym, zu Sarwerden, zu der alten Matten, zu Hirschlannden, zu Ruwiller,Mrckweiler und sonst allenthalben in der Grasschafft Saarwerden, wo und an welchen En-den die darinn gelegen sein, und wie weit sie reichen, inmaßen die dann bißhero daselbstgehalten und eingenomen weren, auch das Schloß Falckenstein mit seiner Herrlichkeit, Zu?und Eingehörungen, nichts darinn ausgenommen, Malburg die Burg und Stadt,mir Mannen und Mildpenen, Rippenheim das Dorfs mit seiner Zugehö--ning, das Ried mit aller Zugehörung, dieDörfser Mittenwiler, Allmerß-willer, Nonnemviller, Ichenhaymb, Rerizel, Eundenhaym »md AltheimU allen ihren Herrlichaiten, Rechten, Nutzungen, Zu-und Eingehörungen, die alle von und dem heiligen Reich zu Lehen rühren, und weilende Johann Kudwig GrasezuNaßau und zu Saarbrücken, gemelts Grafe Johannes Vatter, für sich selböund als Vormünder und Lehentrager weilendt Johanns Jacoben Grafen zu Morsund Sarwerden in Gemainschafft, und nach gedachts Johann Kudwigs Absterben, erGrase Johann neben Philippsen und Adolphen seinen Gebrücdern, Grafen zu!7aßau, von unsern nechsten Vorsahren und lestlich nach Absterben derselben scinerBrüe-der, er Grase Johann allein, von uns und dem Reich zu Lehen empfangen und getra-gen, und jüngst hievor, nach tödtlichem Abgang weilendt Grafe Johannsen zu t^tas-siu und Saarbrücken, Herrn zu fahr, ihres Vettern auf sie als die nächsten Agnatenund Blutsverwandten, kommen und gefallen wären, ihnen auch daraus von weilendt umgeliebten Herrn und Vattern, Rayser Maximilian dem andern lobselligisterGe-bchnus, zu Lehen verliehen worden , zu Lehen zu verleihen gnediglich geruheten.

Des haben wir angesehen solche ihre demüthige Bette, auch die getreuen und guet--unlligen Dienst, so ihre Voreltern weilendt unsern Vorfahrn uns und dem heiligen Reich,^ williglich und unverdroßenlich gethan haben, und gemelte Gebrüdere uns und dem

heiligen