II. Capitel.
Von der Geroldseckischen Linie zu Lahr.
§. exi>vi.
^^ben s§. XXXVII^ist gezeiget worden, daß durch die in dem Iah- Ueberschrit^ 1 re 1277 entstandene Theilung des Sohnes und derer beiden Eukele zudemHauje
U)alchers des I des Hern zu Geroldsek, zwei besondere Häuser ent- G^'vldsek-standensemd, da nähmlich Heinrich, der Graf von Veldenz genant , die^^'^Hohengeroldseckische lande, Heinrich und U>alcher die Gebrüdere, Söh-ne Hermans des landvogtes aber, landek und was darzu gehöret, Wal-berg, den Hof in langenhard , Sulz, Malberg, lähr, Merburg, undwas von der Bischofs-Mühle gegen den Rhein lieget, Ottenheim halber unddie Güter in dem Elsasse bekamen»
§. LXQVII.
Heinrich, den wir den ersten dieses Nahmens nennen, theilete mit Heinrich derseinem Bruder N?althern, der nun der zweite Heiset, die ihnen zusammen I und Wal-in dem.Jahre 1277 zugefchiedene lande. Dasselbe sehen wir aus dem Ver-trage den die Witwe Heinrichs wegen ihres Widemö, in dem Jahre 1 gO2mit Malchern ihrem Schwager gemachet hat, s Num. IX und worin es^he.Heiset: das vorgenant Widem ist also gelegen vff dem Hauß vndauff dem Guoc ----- das dem vorgenamen Heinrichenstetigen zu rechtem Theil ward :c»
§. LXI.VIII.
Beide Brüder sahen die Würkung der Theilung wohk ein, nähznlich, Mittel, derdaß dadurch ein Heimfall deren lehne, dem anderen Bruder zum Nachtheile Theilungentstehen könte, wan derjenige, deme sie waren zugetheilet worden , ohne le-^b"6kachtethenserben verstürbe; auch, daß die Allodien entweder aufdie Töchter salkn,^^^^oder sonsten wohin gewendet werden könten, ohne daß die Stammesvetterendas geringste darwieder einwenden dorften. Sie sucheten dahero ein Mittel,um diesem zuvor zu kommen, und sich die lehens- und Erbfolge einander bei-zubehalten. Sie errichteten in dem Jahre 129g einett Vertrag, sNum. VIH
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