Urkunde
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Auch ist beredt, were es, ob die vergenannten Gueter abegiengenr vnnd geschwechetoder gekrencket würdent ^ wie oder in welchen Weeg das were, mmd daß die vorgenanntsnser Frowe vnnd Muetter die Nutze vnnd Gevelle nit gsruwiglichen vnnd vollenltchen ,nach irer NoSurfft, dauon ingenemen vnd genutzen mogte, vnd bresten daran gewunne,wie das were, so soll vns jeglichsS ein srbarcn Mann von sm selbes wegen darßu sezen vnndqebm, der in der Statt Straßburg seßhasst vnnd wonende ist, vnd was die zweene vffire Eyde, nach den Rechten vnnd ihre beste Vestlendnüße, einhelliglichen darumbe spreschend oder erkennend, das sollent wir beyde Syte stet vnd veste halten vnnd volleführen»-Were es auch daß dieselben zweene Manne stoßig würdent, vnnd nit mit einander darum-be vberkommen mochtend , so sollen dieselbe zweene Manne einen gemeinen dritten Mann,m Obmanns Wiße, dazu nehmen vnd sszen , der sy zweene vff ihre Eyde aller gemeinestdüncketsin, vnnd was dann derselbe dritte Mann, in Obmanns Wiße, bey seinem Eydeerkennet, das sollent wir auch beede Syte hatten vnnd vollführen, an alle Geuerde.
Auch ist beredt, were e6,' ob Merburg die Vesten mit der Zugehorden, diewile daswir Sophia von Mördenberg lebent, mit vnserem Wille vnnd Gehelle abgeloßenwurde, mit zwölffe halb hundert Pfunden Skraßburgee Pfenningen, darfür wie auch dieBeste mit der Zugehörde inne habent, so sollent wir beide Syte daffelbe Gelde, das vonder Abelosunge kommet , zu Stund anwurtcn vnd legen in die Statt geyn Strasburg andie Müntz, vnd sollent von dannen beide Syte daffelbe Geld, in dem nehesten halben Iarenach der Abelosunge, anderwerbe anlegen vnd bewenden, so wir erste konnent oder mogent,ane Gmerde, an andere eigen Guetere, Zinse, Gülte oder Gelt, in dem iande vnnd anden Stttten, als es vnns danne beide Syte allernuzest vnnd notdlirfftigest düncket sin,vnnd was also mit demselben Geld anderwerbe gekaufft oder verpfändet wurt, da sollentvns Sophien von MördenberA alle Nutze vnnd Geuelle, die dauon fallent, oder ge-fallen mogent, in welchem Weeg das ist, diwile das wir lebcnt, ledigklichen fallen, wer-den vnnd Zugehoren, vnnd soll die Eigenschafft daran vnns Grasten Heinrichen vonMrdenberg vnnd Grasten Eberhard, vnnserm Sune,. vnnd vnsern übeSerbmbliben vnnd behalten sin, ane alle Geuerde«
Auch ist zu-wißende von des Hsffes wegen, der da gelegen ist zue iare in der Statt,den wir Sophia von Mördenberg durch Gottes, vnser vnd vnser Vordem SeelenHeiles willen, vormahls zu einem rechten Seelen-Gerete, lediglichen enweg gegeben , be-setzet vnnd gemachet haben, daß da dieselbe Gisste , Besezunge vnnd Gemechtnüße, stetevnnd veste sin Vnnd bliben soll, an alle Geuerde»
Vnnd darzu von aller der forenden Gütere wegen, die wir Sophia vonMörden-^Ujezont habent oder hernach gewinnen mochtent, es sient Kleinote , Kleider, Hußrw-te, Silber-Geschirre, Barschaffte, Schulde oder anders, was von varenden Gütern ist,wie die genannt sint, nütz nit vsgenommen, daß wir die by lebendem Übe mogent enweg
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