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Urkunde I.
widerston; hat er angefangen vom Friden ze handlen, welcher ouch (als man sagt) ge-macht worden ist.
Der Herr von Liechtenberg hat sich dem Bischoff von Metz vnderwurfflich gemacht vndist sein Man worden, darzu hat er dem Bischoff verheißen vnd zugesagt, daß er die StatNuwiler, wölche vor dem Schloss ligt, so durch ine zerrissen vnd zerstört, von Grund vffwiderumb buwen lassen vnd was er hinweg gestört, restituiren, ouch das Schloß so er hatlassen buwen, gantz zerbrechen soll vnd woll. Do nu der Vertrag durch die Herren dessel-ben Lands gemacht, darüber Briefs (wie billich ist) vffgericht, darinnen ein billiche Wi-derkerung, so er dem Bischofs von Metz vmb die begangne Handlung thon sol, gemeldetwurt, des ouch Burgen gebenn, vnd alsbald daruff das Schloss, so er vff das BisinmbErtrich gebuwen, von Stund an ganz vmbkeren lossen vnd zerbrochen.
Als nun die Sach wol geordnet vnd gemacht, vnd die Huffen des Kriegs-Volcks ab-zogen , hat sich darnach ein grosser Zanck zwischen dem Bischoff von Stroßburg vnd derStat Stroßburg zutragenn,dem ist nämlich also: als der Liechtenbergisch Krieg gestilt vndHerr Malther ein Bischoff von Stroßburg wider heimkommen, hat er angefangen dievon Stroßburg hesstig zu schmehen, daß sie im sollicher Not nit zu Hilff komen sigen, dosie gesehen daß er hat wollen ein Krieg fieren wider die Widerwärtigen des Vaterland-:daruff im die von Stroßburg geantwurt: so ein Bischoff in der Beschürmung siensBästumbs ettwas Nott litte, so wolten sie im mit irem gantzen Verunge zu Hilff komen, vnddie Sach also vffenthalten; dann sie haten geHort, wie der Hertzog von Lottringen in dasElsas mit einem grossen Zug wolt fallen, das dem Bischoff vnd inen zu Nachteil vndSchaden hät gereichet.
Aber der Bischoff hat ffich sollicher Antwurt noch nit fettigen lassen wollen, sonder Bo-ten vssgeschickt vnd bevollen alle Jnwoner der Stat Stroßburg in Bann vss zu richn,vnd die Briesterschafft zu zwingen, sich vss der Stat ze thon. Als das die von Stroß-burg geHort, haben sie ettlich Predicanten,nämlichen Barfüßer vnnd andere füruemeMän»ner, zu dem Bischoff zu Stroßburg geschickt, ob sie etwan ein Friden erlangen mochten,abernichts verfancklichs geschafft, sonder die Ding beschahen alle vss Rath eins Herrcn von Ho-hengeroltzeck der des Bischoffs Vater was, wöllicher in siner Substantz vnd Narungftreich an Silber vnd an Gold. Dann derselb Herr von Geroltzock hat ihensit RheinsBcrzinn siner Lantschaft, vss wolichen Bergen liess er vberflißig vil Silber graben vnd zuwege»bringen, durch wolches Zuthon vnd Hilff sin Sun Malcher Bischoff worden ; vnd alsoder Bischoff durch Rath seins Vaters behertziget vnd denen von Stroßburg abgesagt, ouchdaß er die Stat hafftig belegern wolt getrawet. Daruff haben die von Stroßburg ir Statmit Bollwerck vnd andren Beschürmungen versehen. Als bald hat der Bischoff mit einemgrossen Zug die Stat belegert, an dem Ort, do man vss der Stat gein Kinigßhouen gädt,vnd doselbst seine Zelt vffschlageff lassen.
Do nu der Bischoff hat gesehen sein Züg vnd er nit starck gnug zu sein, hat er Bo-ten vssgeschickt, vnd wider an den Bischoff von Trier begert, daß er gerust zu im keme,
welcher