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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde I.

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Als nun die Sach dermossen gestalt gewesen vnd Phllipus das Bistumb Metz vber-keinen, ouch Schlösser, Befestigung vnd die gantz Landtschasst ime billich zugeeignet, hater ettlich der Oebersten vnd des Magistrats der ^tatMetz zu im erfordert, vnd von inenzu wissen begert, weß er steh gegen den Grauen die das Bistumb Metz in feinem Abwesenvberfallen, halten sollt. Darvff haben sie dem Bifchoff geantwurt, nachdem die zugefiegtSchmoch so dem Bistumb befchehen, sie als wol als einen Bifchoff berierte, so wolten siedaß follichs gerechnet würd, sich selber vnd ir Vermögen , als sie zu thon schuldig, darzu-strecken bereit fein.

Do nun der Bifchoff Etlichen guten Willen vernomen, hat er von Stund an Botenvssgeschickt, vnd Hertzog Lridnchen vonn Lottringen dem jungern sinem Gefrunten, daßer mit einer Nystung Zu im keme; dann der Herr von Liechtenberg hat im vil Schadenzugefiegt, welchs er gegen im zu rechnen vnderstiende. Als nun dem Hertzogen follichs für»kam, hat es im wol geuallen vnd ouch Boten vssgeschickt, die Burgunder vnd anderVolck, einer grossen Zal, zu beriffen vnd vff zu wegen. Der Bifchoff aber hat ouch demGrafen zu Barre geboten, daß er gerüst zu im keme, welcher dem Bifchoff ein FcnlinKnecht zugeschickthat, vnd in eigner Person nit kommen. Verglichen hat ouch gethonder Kinig von Nauarren.

Als nun der Bisthoff ein Zug gesamlet hat, ist er mit feinem Volck inn des von Liech-tenbergs Land gezogen, vnd hat Zelt vffgefchlagen vnd ist follicher Zug, so inn Lottringenbefchehen geachtet worden. Do der Herr vonn Liechtenberg gesehen, sein Land mit solchen Volckbelegert, ist er vast erschrocken , vnd.sich zum Bifchoff von Stroßburg gethon vnd in ge-beten daß er im zu Hilff keme. Do das der Bifchoff geHort, hat er geforcht daß der Hertzogmit einem solchen Zug inn das Land keme, also was das gantz Geschrey. Do nun der Bi-fchoff von Stroßburg sahe, daß im vnd seinem Land groß Gevörlicheit zuston möcht, hat erBoten vssgeschickt, vnd all VolckS so zum Streit gerist waren, zu wegen brocht, vnd hatouch von denen von Stroßburg Hilff begert, wölche sich nichts begeben fondern gesagt, siewollen ir Stat bewaren. Do hat der Bifchoff von Stroßburg inen witer geboten, daß sieallem dem Zug vnd Kriegß-Volck Profiant vs der Stat gebend. Do haben die von Stroß-burg geantwurt, daß sie zu Befchürmung irer Stat koum gnug Profiant hättend, vnd al-so die Narung der Stat abgestrickt.

Nachdem der Bischoff von Stroßburg gesehen, baß er von sincn Burgern verlassen,hat er yemants inn die Stat geschickt vnd verordnet, ettliche Hab so er in der Statgehept,haruss zu verschaffen, das die Burger ouch nit bewilligen, sonder des Bischosss Dienernichts verfolgen lassen wöllenn, das inen vnnd dem gantzen Elsas ein Schand ist gewesen.

Zu letst hat der Bifchoff von Stroßburg bedacht einen grossen Huffen der bewaptenzu haben, hat zu dem Bifchoff von Trier so im ettwas nach verwandt, geschickt vnd begertim zu Hilff zu kommen. Als nu der Bischoff von Stroßburg zusamen bracht hat was ergemecht, hat er gesehen daß er dem Bischoff vonn Metz vnd seinem Kriegö-Volck nit kundt

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