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Urkunde I.
Gefangnen, wann er wolt, aufs den Ringen ledigen möcht. Er hat ouch vnder demStwdarauff er lag ein joch gebrochen, dardurch er vnd alle Gefangnen wol hätten mögen vsskomm. Diser Maister Csnrat was auch zil dickermoln anss der Gefencknis inn die Statgangen vnd bestellet, daß die Gefangnen mit im vff dem Master, die Breifch genant, aufs derStat sollen gefiert werden, vnd was der Anschlag, daß die Gefangnen diefelbigm Nachtwolten entgangen sein. Als aber die von Stroßburg sollichs gwar wurden, verwarteten siedie Gefangnen baS in harter Gefancknis. Sollichs kam dem Bischoff inn der Rachttungzu großem Nachtail.
Do man zalt dausend zway hundert sechtzig vnd drüw Jor, ist gedochter Herr y)al-<her Bifchoff zu Stroßburg am vierden Tage des Hewmonats gestorben, vnd ligt zuDsr-meltzheim in dem sant Iohanser Hauß begraben , dann er was ein Ordens-Bruder. Vndwiewol ein worhaffter Vsszug vff das kürtzest des Kriegs zwischen Bischoff lValcher vndder Stat Stroßburg hievor begriffen ist; so wirt doch, wie sich der Krieg angefangen,vndwas sich darinn begeben hat, ettwas witer vssgefiert, wie man dann das zu Morsminsteraigentlich geschriben vindt. Als sich zwischen dem Bischoff vnd der Statt Stroßburg ett-kicher Oberkeit vnd Herrlichait Irrung gehalten, hat sich doch mer Vnwillen zugetragenvon wegen eins Kriegs so sich zwischen den; Stift Metz vnd den Herren von iiechtenbergbegeben hat, wie Harnach volget:
Lellum äommi Waltker! epilcopi ^rgentinenlis contracivilstem ^rgentineniem.
Zu wiffen, daß sich die Sach also eingeriffen, als wiland der hochwürdig Fürst vnSHerr Herr ^lacob Bischoff zu Metz gestorben, vnd das Bistumb vaciert hat, feint ett-lich mechtig Herren gewesen, die irem eignen Gewalt vnd Kräfften zu vil vertraut habenvnd das Bistum krigischer Wise angefallen, vnd sich nit geforcht, sollichs zu beroubm;wie dann ein Herr von Salm die Kirch zu Senis ouch grausamlich seins Vermegens vnder-standen hat zu tylgen vnd zu nicht zu machen. Desglichcn Herr Philips von tiechtenbergder globt vnd hafft, was VbelS vnd Schadens er dem Bistumb Metz zusiegt, wider annimeewiglichen nit vngerochen sonder furgangen werd. Derselb Herr als er sach, daß das Bi-stumb Metz kein Beschirmer hat, hat er seine Reitter zu im bescheiden vnd berifft, ouchnachdem das Schloß vnd Stätlin Nuwyler, so by dem Schlos ligt, vberzogen vnd mitgewerter Hand listigklich hinein komm, inn dem daß er inen verheißen, nichts Argsze-thon, aber nit gehalten, sonder seiner Zusagung schantlich vergeffen, vnd das Stettin gantzvnd gar beraubt, Huser zerbrochen, die Stein vnd das Holtzwercke, ouch ander beraubet!Ding, vff Wegen vnd Rosten mit inen hinweg vff das Schloß Härstein gesiert, vnd beualchvss solchen genommen Steinen vnnd Holtz das Schloß zu buwen. Desglichen haben vilandere Herren sich nit geschembt dem Bistumb das Sein ze nemen vnd entweren.
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