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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde l.

säss was. Harumb gab sich der gemelt Herr dem Rublin zu erkennen, und ermant in^siner Pflicht und Aid, daß er im ousshulffe, mit vil trostlicher Zusagung, als ouch im vndsinen Nachkoinen gehaltelt ist, und sitzen sine Nachkomen noch vff disen Tag in der Herr-schaft Hochengeroltzeck inn dem iutzerthal, und werdett gehalsten die Rublein vnd haben son-derlich Fraiheit.

Als gedachter Thurnhüetter vername, daß er si'ns Herren so lang in Gefancknüs,doch sinthalben onwistent, gehüet hatt, sprach er zu dem Herren, dwil er sin natürlicherHerr were vnd er im mit Pflicht vnd Aid verwant, so wölt er im vsshelffenn, wo das nitwer, wolt er kain Gut nemen oder ansehen daß er im ausshülffe. Vnnd auf einen Halli-gen Tag oder Vest, do der merer Tail Leut vss dem Schloss Lutzelhart gen Selbach inn i?Pfarr gangen warenn, ouch der Herr von Lutzelhark nit anheimsch was, do halst der Rub-lein sinem Herren ausS'dem Thurn vnd stigend bcid an Hasen-Garnen vber die Muroussvnd vnd kamen für die Porten Hohengeroltzeck. Nun hatt gedochter von Geroltzeck wSune vnd sin eelich Wib in Leben, vnd beschickt bemelter Herr sin Süne, er hat mit i-nen allein zu reden. Als nu die Sune zu irem Vater für die Porten kamen, eröffnet er i-nen, daß er ir Vater wer vnd wie es im mittler Zeit ergangen. Er was aber in den zweienIoren in der Gefencknis so gar vngestalt vnd verendert worden, daß in sine Sune nit kwten vnd vermainten, er gienge mit Betrug vmb vnd sagten, ir Vater wer langest tode. Wnu der Vatersach, daß in sine Süne nit erkanten, do begerter, daß ir Muter FrowMbheit zu im köme, als ouch geschach, vnnd wiewol sin Gestalt so gar entschickt vnd veren-dert, daß in sin Gemahel ann der Gestalt nit erkennen kund, sagt er doch so vil Wartzai-chen vnd Haimlichs an, daß sie in wol erkant, vnd viel im vmb den Hals mit großen Freu-den , dann sie nit änderst vermeint, er were langest' tod gewesen. Darnach wandt sichdie Frow zu iren Sünen vnd sprach, ir sollend worlich wissen, daß eüwer leiplicher VaterVnd min Gemahel ist.

Als nu die Süne sollichö vernomenn, vielen sie irem Vater zu Füssen mit großer Wvnd Entschuldigung, sie hetten in nit erkaut, daß er inen sollichs vergebe, das dann derVater gütiglich thett vnd inen verzieh, vnd mit grostenn Freüden zugsn sie in das SWHohengeroltzeck, vnd nach ettlichen Tagen schriben die gemelten Herren irer Fruntschaft, le-henmannen, Verwandten vnd Zugehörigen, erzählten und clagten inen, wölchergestaMHerr von Lutzelhart gehandelt vnd den alten Herrett von Geroltzeck inn Gefencknus gehapt,der Mainung, daß er nimer ledig werden vnd in der Gefencknis sterben solt.

Nach sollichem zügen die Herrn vonn Geroltzeck mit ihren VerWanten für das SWLützelhart, gewunnen vnd zerbrachen das, wie man das,an demselben Burgstal so dMdie Herren von Geroltzeck innhabent, noch wol ficht.

Anno tausend zwei hundert vnd sechtzig Jor am Balmtag, ward MaltherusH^czu Hohengeroltzeck zu ainem Bischoff zu Stroßburg erwelt. Vnd als die Stat StrossWdem Bischoff ann der Müntz vnd an den Fryhaiten so ain Bischoff dieselben Zeit gehapt w

Tailnoch hat, vnd im desshalben vil Eingriff thetten, vnd nit veruolgen wollend

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