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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde I- ,z

^ Nämlichen:

> So sind die jinien nach gemelten Herrschafften vnd Geschlechten, so von dem Stamen

" ^ ' Hohengeroltzeck Harkomen vnd abgestorben. Erstlich die Herren von Geroltzeck im Wal-" -gow; darnach die Hernn von Geroltzeck iin Waschgin; die Hernn von Geroltzeck vnd iar,die Hernn von Geroltzeck vn Schwanow; ouch die Hernn von Geroltzeck vnd Sultz, vnd. " , ist allein bliben die Linien dessStamen Hohengeroltzeck, denen insonderheit vil Widerwartig-.' K>«ß^ keit vnd Unglück begegnet.

^ ' 2llö man zalt hat nach Christi Geburt, tausendt vnd acht Ior , sind die Herren vm

^ Geroltzeck am machtigisten gewesen, haben die von Fryburg mit irem Anhang die Stat

Brintzspach», so vnder Geroltzeck gelegen vnd den Herren zugehört, die ouch derselbenZeitt wol erbuwen, mit vast traffenlichen vnd reichen beuten besitzet, die das Berckwerckdo selbs zum Tail haben vnderhalten vnd gebuwen, auff den Charfritag haimlich vnuerse-hen abgestygen, die Stat geblinddert, die wolerbuwene Husir, Schmöltzhütten, Münß-^ husir verprent vnd zerstört, vff sollichs am langwüriger erenstlicher krieg erwachsen, dar-

^ durch das traffennlich gut Silber-Berckwerck in der Herrschaft Hohengeroltzeck abgangen,

WÜDHß die Stollenn, Schachten vnd ander kostliche Gebew des Berckwercks nider geualleir, vnd istsollichs der Herrschafft Hohengeroltzeck ir erster Vnfall gewesen.

^ Es sass ain Herr by Geroltzeck vff ainem Schloss genant iützelhart, dovon er sich Hern

'' - ^ ßchüU zum Kchelhart nampt. Es wollen ettlich, er sey vom Stain vnnd Geschlecht Geroltzeck har-komm. Nun was gemelter vom iutzelhart dem Hern von Geroltzeck so derselben Zeit zu^ Hohengeroltzeck saß, haimlich neidig vnd auffsatzig; der liess den Herren vonn Geroltzeck vff

ainem Geiagt vnbewardt haimlich vohenvnd ine ettlich Tag vnnd Nacht mit verbundnenOu-; rjMshW! gen im Walde vmbfieren vnd Nachts inn verborgen Völsin vnd Hilinen legen. Vnd dogemelrer Herr von Geroltzeck lang vmbgefiert ward, daß er vermaint er wer amen verenWeg dem iannd gefiert worden, do ward er also mit verbundnen Ougen inn dasSchloss iutzellhart gefiert vnd inn ainen Thurn gelegt, vnd wißt das Gesind im Schloss nitänderst, diser Herr von Geroltzeck were ettwan weit hargefiert. Nun lag gedouchter Herrvon Geroltzeck zway Ior in dem Thurn, daß er nie dar auss kam, vns wißt ouch nit wo erwas. Vnd als aber ettlichmol das ioch ob dem Thurn offen stund, domit der Gestanckzum Thail vss dem Thurn gön möcht, hatt der gefangen Herr zu Zeiten ein gross Hörenhören blasen, ließ er sich geduncken,er hatt des glichen vor mer gehört. Vnd auf ein Zeit. ftogt er den Knecht so des Thurnshüettet vnd im zu effen brecht, wo das groß Horn ge-^ ' blosin würd. Vnd wie wol der Thurenhüeter sollichs nit sagen wolt, verstund doch der Herr

^ von Geroltzeck so viel auss des ThurnhüetterS Rede vnd auss andren einfetligen Vrsachen,-HMk'' daß er sich liess bedanken, er wißte wo er gefangen leg. Vnd vff ain anderTzeit fragt dergefangen Herr mit geschickten Worten den Thurn-hüetter, von wannen er doch were vnd wies ° hiess, vnd nach vil Worten sagt der Thurnhüeter, er were vss dem Lutzenthal so dann gcnn

!' ' . ^ Geroltzeck geHorte, vnd würd er vnd sin Vater gehaiffen die Rublenn. Allererst erkant derHerr von Geroltzeck wo er gefangen lag, vnd daß gemelter Nublin sin aigen vnd Hinder,

sass

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