Druckschrift 
Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
Seite
165
Einzelbild herunterladen
 

.,1 '

V^- < '"/« MW!»'^ '.'.'T? ''st-. , . ^

, ''»chtzW

l.Ä'R ^ !li!D

7ÜS Wz zi«

Wzi, WWi-äzimBlAq,.

stst'lstgst^

W

.^dd>ch^'

Leyift he Anspr. a. d Nas. Hälfte d. Mahlb. R. Lehnen. 165

Also hat dan zwei hundert und mehrere Jahre lang , Hohengeroldsek selbst, Sondernseine Hälfte des Dorfes Ottenheim nicht einmahl zu Lehne erkant. hm'dettZ ch-

re hernach.

§. eexci.

Und so gienge es auch mit Heiligenzelle, welches ebenfals unter die ^lnd st wäreerwahnete gemeine Dörfer gehöret. Solches stehet nicht in dem Lehnbriefe ^von'dem Jahre i)84/ und eben so wenig in denen von denen Jahren1455 und 147^. Man siehet erst bei dem HohengeroldSeckischen Wieder-kaufsbriefe über die Hälfte derer fünf gemeinen Dörfer, fUrk. XSVII^daß man damahl davor gehalten hat, daß an allen fünsen die Gerolds-eckifche Hälfte von dem Reiche zu Lehne rührete; und daraufhin stehetOttenheim und Heiligenzelle zum ersten mahl in dein Lehnbriefe KaisersMaximilians des I von dem Jahre 1500. fUrk. SV.^ Da liegetaber nun die Eigenschaft eines Stamlehnes auf einmahl zu Boden.

§. ecxLii.

Gesezt aber auch, daß, wie doch nicht ist, alle fünf Dörfer, in die WenigstensTheilung von dem Jahre 1277 gekommen seien ; gesczt, es wäre dieHohcngeroldseckische Hälfte daran schon damahl Lehn gewesen, dessen Ge-h^t/h^'^gentheil doch, so eben ist vor Augen geleget worden: so folget darum nicht, mahl nichtdaß auch die Lahrische Hälfte daran Lehn gewesen feie. Wer solches be- Lehn.

Häupten wolle, der müsse es beweisen; in so lange aber, bis solcher Be-weis volständig ist geführet worden, bleibet es bei der rechtlichen Ver-muthunge, daß eine jede Sache in ihrem ersten und natürlichen Zustandegeblieben feie; dieser aber ist die Allodialität (i).

X z

§. eexciii.

si) Omnia bona live privates lpeKantia, live reZalem 6-Anitatern,annexarn lisbentia, in prilrina lidertate natnrali , cujns kavorntigue prsevalet , rnanulle , nee lervitnti , cchns fpecies fenänm(licitur, obnoxia 5a6ta knil'ls, Katnencinin erit, proosertini guoäzpsöe conkuetuciines fenäaies li äe bonornm nexn kenclali non von-üet, in äubio potius alloäialia 6c Zioera gnam keuäalm bona aäse-

rant;

» ' ^