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Was des-füls dasSächsischevehnrechtverordnet?
Was der
vstus autoräs Venssi-
cüs schrei-bet.
Leyis che Anspr. a. d. Nas. Hälfte d. Mahlb. R . Lehn en. 145
§. eei.m.
Hiervon nun lässet sich das Sächsische Lehnrecht in demCapitel sder Ausgabe des Ludovici; in des Freih. von Senkenbergcorp. jur. teuä. aber ist es das Capitels also vernehmen:
Men mach vele Druderen eyn Gut lyen , efft se yt mit jampderHandt vntsangen, vnde gelike Gewere daran hebben. Millen sesick aver scheiden nut dem Gude; se deilen yt vnder sich ane desHerren Grloff, wo sy willen. N)en aber se sick gedeylen, ererkeyn hesic ^echt an des anderen Gude eft der ander siervetz emen sy anderwerfsdar Gedinghe gelegen daran?c. Dieses Heiset, esdörften zween Brüder zwar ein lehngut theilen, ohne Urlaub des iehnhern;allein es hatte alsdan einer kein Recht daran, wan der andere stürbe, wo-serne jener nicht eine Anwartschaft darauf erhalten hatte. Und damit stim-met der vLvu 8 ä. c -r 0 «. v L LLXLriciis ca/?. /. §. volkom-men überein, wan er alda schreibet : ll autem voluerwt ad jnvicemseparari abstaue lieentia 6omini, inter ie secunäum libitum
totaliter coiiLestsum benekicium.
/tt/ //QÜöüit, cttM oü/e/'/t, uill susteeperit a äcmi°nc> exxechatiouem w beueücw.
§. ced.iv.
Eben so lautet das Schwäbische Lehnrecht sbci Schillern^ in Was dasdem Capitel, mit diesen Worten : ^in Herre mag vil Drude?ren ein Lehen lihen, das su es mit gesampter Hanre emphohen ^AdÄund geliche Gewer daran hant. Und wellenr su sich scheiden mitdem Gute und teyllent es vnder sich , das tünd su wol one desHerren Urlop. lVenn su aber das Guc vnder sich gereyllem, sohet ir keinere nurzit an des andern Gute. Und stirbet ir einer onLehenoerben, so ist sin Teyll dem Herren ledig :c. Das jus 5eu- Was dasclale/Uemanmoum ex moribuz Lavariöe, eap. XbV, in des Freih. ^von Senkenberg co,-/?. Dlars. 146 setzet ebenfals : 2!in Herre
mag eiir Lehen lihen daz sie mir gesamemer Ham empfahen und^Az?gelich Gewer daran havnc; vnn wenc sie sich schaiden mit demGut und tailenr es vnder sich , daz rund sie wol aun dez Herren
T Urlob;