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Baden Durl. Ans prüche aufHohengeroldsek. > z i
nicht abänderen kan; anderenthetls aber erläuteret sich diese Redensartaus folgendem.
§. LLXXXI.
Das Wörtlein Dorf deutet nähmlich nicht bloserdings einen solchen Wsrtlei«Ort an , welcher aus einer Menge von Häusern bestehet, die, gleich de- Dorf wirdnen Städten, bei einander gebauet seind; sondern, es wird mit solchem e^meret.Nahmen eine gewisse Menge von Familien bezeichnet, welche mit einanderin einer bürgerlichen Geselschaft stehen, einen gemeinen Markthum undandere damit verknüpfte Gerechtsame haben, sie mögen nun auf einemPlatze, wie in Städten , oder in dem Markthume hin und wieder woh-nen (/). Die uralte Teutsche hatten gar keine Dörfer, welche, wie dieStädte, beisammen gebauet seind; sondern, es bestunden ihre Dörfer ins-gesamt aus zerstreueten Höfen (t). Dieser Gebrauch dauret nun bekant-lieh an vielen Orten auf dem Schwarzwalde, wie auch sonsten in Schwa-ben und zum Theile in der Schweiz, in Tyrol, dem Salzburgischen undsonsten. Wan man aber schon zu denen Zeiten des L 0 kxLi.. c 1-i-^s dasjenige vico8 genennet hat, was auf diese Art ist gebauet gewe-sen ; alsdan kan man ohne Bedenken auch da noch Dörfer zu sepn be-haupten, wo die nähmliche Art zu bauen beobachtet wird.
R 2
§. ccxxxu.
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(5) 8?LII>LI.. in V. Dorf giebet von einem Dorfe
die folgende Beschreibung : guoä viciniwtem ex multis fami'Ins eon-llatam, A bnminum kocietatern , non guotiäiani seä ciiuturni ukusZratia, eoiMtatam, äenotet.
(t) donNLi.. I'xcii'iis äe / schreibet
also: Mullas (Jermanorurn populis urbes Iiabitari, katig nnturneli; ne pati guiäern inter ke junäbss leäsZ. Lolunt äisereti ae^iverli, ut kons, nt campus, nt nsrnus pIsLuit.
guisgne lioinurn lpacic» cirenmäat, live säverlus i^nks re^
msäium, live Inleitia ssäilicAnäi.