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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Baden-Durl. Ansprüche aufHohengeroldsek.

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stens nicht verauseret hatten, das, das allein wäre die Herschaft Hohen-geroldsek. Viel zu weit würde es gehen, wan man auch das darunterbegreifen wolle, was diese Herren erst nachher, durch einen neuen Con-rract snovo tituloZ wieder an sich gebracht haben, und dabei kan kei-nen Unterschied machen, es mag das neu- erworbene Stük denen Herrenvon Hohengeroldöek hiebevor schon einmahl gehöret haben, oder nicht.

§. ecxiv.

So einleuchtend nun solches ist, so sehr wird es 7) dadurch bestar-7)Vier KLN-ket, daß in dem Vertrage von dem Jahre 1534 und allen darauf ge-zeichen so diefolgeten iehensmuthungen und Lehnbriefen auf das deutlichste beschrieben Lehnstückewird, daß nichts als das Schloß Geroldsek, nebst denen Vogteien Prinz»bach und Schimberg unter Nahmen der Herschaft Hohengerolsdek begrif- demfen seie. Also Heiset es in denenselben unveränderlich: Von wegen der Schlosse undHerschafc Hohengeroldeeckh, 1o weyland - s - Rayjer M a-beiden Bog-ximilian loblicher Gedächtnis, verschiener Jahr aus weylandt^"^"'Pfalygrass Philipsen bei Rhein Handen gebracht, anfangli-che«: weyland Marggrass Christophen von Baden als zu drit-ter Hand, und nachmalen weyland Gangolffen Hern zu Ho-hengerolyeckh - - - eingeancworcet zc. item: das Schlosvnnd Herschafft Hohengeroldeeckh, mit Malden, Massern,Vischenzen, Meyerstatten, Munn vnnd Mayden, sambt denzweyen Vogceyen Drintzbach 'vnnd Schürmberg, auch deroZuegehorungen, mit hohen und nidern Gberkeiten, Herrlich-keiten, Rechten vnnd Gerechtigkheiten, wie die weylandt pfaly-graff Philips vnnd Marggraff Christoff zu Baden ?c. vnndsie zu Hohengeroltzeckh bisher inngehabt :c.

§. LLXV.

So viel ich urtheilen kan, börste alhier vorerst wohl -in jeder frei-Obige Grüngen: warum wird derer Vogteien Prinzbach und Schimberg ""ö^ent-bewerbenliche Erwähnung gethan, und nicht auch derer vier anderen Vogteien?

Diese Begierde zu fragen wird nicht wenig wachsen, wan man sogar ausder Urkunde LL XI Ilwahrnimmet, daß das Schloß Hohengeroldsek mit-km in der Vogtei Schimberg lieget, und es mithin bei derselben viel

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