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unter drückender ökonomischer Einschränkung in Franken zuverkommen, wo nichts „als ein Hascujäger" aus ihm werdenkönne. Ehrenfricd von Seckcndorf rieth dringend, den Fürstenlieber aus der Hcimath hinausziehen zu lassen, namentlichzu dem Könige Siegmund, der gegen widersätzliche Landher-ren in Ungarn, mit denen er im Kriege stand, einer kräfti-gen Stütze benöthigt war', und sich längst bemüht hatte,den Burggrafen zu seinem Beistande zu gewinnenFriedrichs Auszug nach Ungarn.
Begreiflicher Weise wählte der Burggras von diesenRathschlägen den letzter». Seckcndorf ging daher alsbaldnach Ungarn zurück, um mit dem Könige Siegniund dasNöthige zu verhandeln.
Wie ungern Friedrich sich auch von Deutschland tren-nen mogte; so war doch durch Ruprechts Herrschaft hierkeine der Hoffnungen verwirklicht, mit denen Friedrichdiese selbst zu begründen bemüht gewesen war. Wie derBurggraf persönlich, in seinen Streitsachen mit Roteuburgwie mit Meißen, hatte schmerzlich empfinden müssen, wurdeauch Ruprechts Rcichsregierung mit der Zeit immer ohn-mächtiger. Dem Burggrafen war darin ein Schauplatzersprießlicher Wirksamkeit um so weniger geboten, als Ru-precht die wichtige Stütze, welche ihm der Burggraf hätteabgeben können, keineswegs zu würdigen verstand.
Ruprecht gab daher auch zu dem Vorhaben des Burg-grafen, seine Kräfte dem Könige von Ungarn zu widmen,bereitwillig seine Zustimmung. Schon im August 1409
1) I,. V. V. HöKer 116.
2) 0oS. III, I, 174.