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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
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sischcn Gesandtschaft über die Herstellung eines, Böhmenund Frankreich verknüpfenden Bündnisses berieth ^.

Den Burggrafen Friedrich finden wir dagegen zuerstam Hofe eines andern Schwagers, des Herzogs Albrechtvon Oesterreich. Als Wohnsitz war ihm zu Wien das frü-here herzogliche Kanzleigebäude in der Rothgasse eingeräumt.Am 12. Februar 1395 wurde dasselbe vom Herzoge Al-brecht dem jungen Fürsten, zum Besitz auf Lebenszeit, förm-lich verschrieben 2.

Eben um diese Zeit riefen den Burggrafen Friedrichjedoch Angelegenheiten des Burggrafcuthumes, worin erseinen Vater unterstützen mußte, in die Heimath zurück.Es gehörte dazu namentlich ein Feldzug, den er, als Bun-desgenosse des Markgrafen Wilhelm von Meißen, gegendie mit diesem in Fehde gerathene Stadt Erfurt auszufüh-ren hattet

In der Folge näherte sich auch Burggraf Friedrichseinen Luxemburgischen Schwägern. Er betheiligtc sich na-mentlich an einer Zusammenkunst des Königs Wenzel mitdem Könige Sicgmund und mit dem Markgrafen Jobst vonMähren im März 1396 zu Prag. Hier sollten damalsmannigfaltige, dein Könige Wenzel von dem RömischenReiche, so wie von dem Böhmischen Herrenbunde erregteMißverhältnisse beseitigt werden, und wurde von dem Kö-nige Wenzel, der die Fähigkeit dazu sich selbst nicht zu-trauet?, sein Bruder Siegmund sowohl zum Reichsvicar in

1) X. IVsnossI., Ilik.ünek I, Ho. 73, 8. 93.

2) ?. INcNumvsIc^, tZesev. ä. Hans. Nabsv. IV, 2464.

3) ilon. V, Xo. 376. VI, Xc>. 299. I. Rotde's I)ü-. Lüir. 645.