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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
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neu, daß einc von dem Könige Rndolph am 14. Februar1279 ausgestellte Urkunde, von den anwesenden Geistlichen,so wie auch von den Söhnen des Königs, eigenhändig un-terschrieben wurde, während der Burggraf von Nürnberg,gleich dein Markgrafen von Hochburg und dein Grasenvon Fürstcnbcrg, die Unterschrift durch seinen Notar vor-nehmen ließ

Gleichwohl hatte der Burggraf Friedrich seiner Erzie-hung gewiß den Grad von geistiger Ausbildung und einMaaß des Wissens zu danken, wie damals in seinemStande gewöhnlich war. Daß Fürsten und Herren, zumalin höherem Alter, anstatt des Schwertes, nicht gern dieFeder führten, darf in einem Jahrhunderte nicht überraschen,in welchem z. B. selbst ein so großer Dichter, wie Wolf-ram von Eschenbach, unbefangen cingesteht, nicht einmaldie Buchstaben zu kennen U Höhere gelehrte Bildung warüberhaupt selten das Eigenthum weltlicher Großen in jenerZeit.

Die Burggräfin Helena.

Helena, die Wittwe des Burggrafen, widmete die ihrnoch bcschicdcne Lebenszeit der Andacht und der Verrichtungvon Werken der Frömmigkeit. Dazu wurde die vornehmeFrau jener Zeit von Kindheit auf vorzüglich nur angeleitet.Sie wird als Stiften» des Nonnenklosters zu Birkcnfeldund als große Wohlthäterin des Miuoritcnklosters zu Nürn-berg gerühmt: dem letztern gehörten auch ihre Beichtväter

1) Dölunei-'s ReZs. v. 1246—1313 8. 98.

2) I>ai'?iv!il eü. 64.