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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
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an und siel ihr Nachlaß an beweglichen? Vermögen zn, dasie am 12. Juni 1309 starb'.

Ihr Seelgeräthe bestellte die erlauchte Frau „mit gu-tem Bedacht und bei gesundem Leibe" schon im Jahre1299. Mit Vollziehung desselben beauftragte sie ihrenSchivager, Conrad IV., ihre Tochter Anna, den Dechantenvoi? Langenzenn, den Custos der Minoritenbrnder in Baiern,den Guardian der Minoritenbrnder in Nürnberg, so wieihre Beichtväter, Bruder Conrad Turbrech und BruderConrad von Jngolstadt, ohne Zweifel ebenfalls Barfüßer-Mönche. Diese, verordnete die Burggräfin, sollten nachihrem Tode den ganzen Nachlaß an sich nehmen, sowohlihre Baarschaft, ihr Gold und Silber, ihre Kleinodien undihre übrige bewegliche Habe, als auch eine Mühle, die siezu Nürnberg besaß. Diese, hinter den Fleischbänken gele-gene Mühle hatte die Burggräfin von ConradIV. erkauft.Von dem Nachlasse sollten die Testaments - Vollstrecker zu-nächst ihrem Gesinde den Lohn zahlen und ihre sonstigenVerbindlichkeiten erfüllen, das Uebrige aber, in Ermange-lung sonstiger, von ihr selbst ausgegangener Verfügungen,dahin vergeben, wo es zu??? Seelenheil der Burggräfin au?besten verwandt werden könnet

Zugleich bestimmte die Burggräfin den Chor der Mi-noritenkirche zu ihrer Begräbnißstätte. Hier wurde auchseitdem der Gedenktag der verewigten Fürstin mit großerSolennität begangen, und blieb bis in späte Zeit, außer

?) 1oNtenwU, in Vetter's LnrAAr. III, 196, Vorr. K. 43.

L) Ikon. II, Ho. 428. 468. Vetter -r. s. ». 187. 188.