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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
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sah er unthätig den Ereignissen zu, die sich während seinerLebenszeit im Reiche, wie in seiner Familie zutrugen. Keineandere Sorge scheint ihn beschäftigt zu haben, als nurdurch die Verpflichtung möglichst dieler Geistlichen, Möncheund Nonnen zum Gebete für sein und der Seinigcn See-lenheil, den Mangel an eigenen Verdiensten zu ersetzen.

AnS seiner Ehe mit Agnes von Hohcnloh, die ihnüberlebte', wurden ihm drei Söhne und mehrere Töchtergeboren. Von den letzter» vermählte sich Agnes dem Gra-sen Friedrich von Truhendingcn, Lencardis dem GrafenConrad von Schlüsselbcrg Eine zweite Agnes erscheintim Jahre 1413 als Klosterfrau in ScheftcrSheim DieSöhne des Burggrafen wurden in den Deutschen Ordengegeben, worin die beiden ältesten, Friedrich und Conrad,nach einander Eomthnre zu VicrnSbcrg geworden, jedochschon vor ihrem Vater verstorben sein sollen. Nur derdritte Sohn, Gottfried, überlebte seine Eltern, setzte jedoch,durch das Gelübde gebunden, den väterlichen Stamm, dermit ihn? zu Ende ging, ebenfalls nicht fort''.

In der Voraussicht dieses Erlöschens seiner männli-chen Nachkommenschaft verwandte der Burggraf Conrad IV.fast sein ganzes väterliches Erbtheil zur Begründung und Be-reicherung geistlicher Stifte. Schon im Jahre 1265 hatte eran das Kloster Engelthal eine Veräußerung von Besitzungen

1) Lunölieira t>. Oelele Lei-ipt. II, <Z13. Oetter's I,

419. 431. — 2) Älon. II, Ho. 423. 427. I'rsiderg's üo^. LoicnV, 133. — 3) Älon. II, Ho. 493.

4) tNii'on. Unr. I>. Oskols I, 339. Oetlkr's IZni'A^r. I,

4381. Nou. II, Ho. 389. 429. 432. 459. 492. S22.