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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
Entstehung
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In der That scheint es auch tauin so weit hergeholterAbleitungen und Vermuthungen zu bedürscn, um das DeutscheStammwort zu finden, das wie dem Namen der Schwä-bischen Burg, so auch den von ihr unabhängig in Deutsch-land oft vorkommenden stammverwandten Familiennamenzu Grunde liegt.

Ohne Zweifel hatte der mächtige Fels, auf dem diein Rede stehende Burg erbauet wurde, schon vorher seinenNamen. In Gebirgsgegenden pflegt keine größere Höhe,ist sie auch nicht bewohnt, namenslos zu sein. Die Namender Berge, Höhen und Gebirgsspitzen sind hier aber fastregelmäßig nur von ihrer Lage, äußern Gestalt oder son-stigen natürlichen Beschaffenheit hergenommen. Auch dieursprüngliche Bezeichnung des Berges, auf dem dieStammburg unseres Königshauses erbauet wurde, mußdaher zunächst in einem Ausdrucke gesucht werden, dessensprachliche Bedeutung der in die Augen fallendenEigenthümlichkeit dieses Felsens entspricht, und mit demzugleich das ihm später hinzugefügte Eigenschaftswortdes „hohen" in eine nicht sinnlose Verbindung tretenkonnte.

Für eine Berghöhe, die als ein weite Aussicht ge-währender Vorberg, Erker oder Altan an der Westseite desSchwäbischen Alpgebirges dem Schwarzwalde zu hervortritt,giebt es aber im Gesammtgebiet unserer Sprache keinendiese Eigenthümlichkeit der Lage und Gestalt bestimmterbezeichnenden Ausdruck, als das Wort Soller oderSöller. Es lautet im mittelalterigen Hochdeutsch ge-wöhnlich Solar, Soler, Solre oder Solere und nach