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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
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Schwäbischer Mundart Zoler, wie noch heut im Hollän-dischen Zolder U

Findet man mm gleich den in Rede stehenden Bnrg-namen, außer einem einzigen Mal aus einem Siegel von1246, da er wirklich Solre lautet stets mit dem An-fangsbuchstaben Z statt S geschrieben; so dürfte dochdieser Umstand die sonst so nahe liegende, durch innereWahrscheinlichkeit unterstützte Deutung des Namens nichtentkräften.

Bei dieser Annahme war es denn auch der immersinnvollen Namenbildung unserer Vorsahren entsprechend,das Bezeichnende des einfachen Ausdruckes Soller oderZoller durch die Zuthat des Eigenschaftswortes des „hohen"zu verstärken, grade so, wie man auch den, wegen seinesstufenförmigen Aufsteigens, dem andern königlichen Bergeder Schwäbischen Alp zugeeigneten Namen Stanfe oderStaufen mit der Zeit in Hohenstanfen umwandelte.

Unzweifelhaft sind daher wohl die Namen dieser, gleichden Namen so vieler anderer in ihrer Umgebung gelegenenBerge, wie Eichelberg, Spitzenberg und Hohenberg, derNaturbeschaffenheit der Höhen entlehnt, von diesen erst aufdie Burgen und von den Burgen endlich ans die edlenGeschlechter übergegangen, die ihren Sitz darin aufschlugen.

1) vtllrisä Lv. IV, c, IX, 18—so, v. XXI. II-U'M.Rv. e. (^d.VII, 4. (Glossar, v. Ledilter 550, Leders II, 1517, ^Vaed-ter 1537. Xieinanri's mitleideed4. ^Vörterdued 409.

2) iVIen. II, 48. Oetter's s>veiter Versued üder clie LurAAr. v.Nürnd. 261. 262.